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ECMath Salon 23.02.2017 Details
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February 10th, 2017
16:00 at Urania with
Prof. Dr. Peter-André Alt
President of FU Berlin

Photogallery of the Advent Calendar Award Ceremony online 31.01.2017 Details
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On January 20th, the award ceremony of this years Mathematical Advent Calendars took place in a well crowded Audimax of TU Berlin.
The photogallery of the event is now online and can be viewed here.

MathInside - recent talks online 27.01.2017 Details
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Award Ceremony of the Mathematical Advent Calendars 17.01.2017 Details
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The digital Maths Advent Calendars of the Mathe im Leben gemeinnützige GmbH and the Research Center Matheon were - again - a great success: In December 2016, 117.000 mostly young people were participating. Now it's time for the award ceremony. We cordially invite you for January, 20th, at TU Berlin.

Die öffentliche Preisverleihung für die Mathe-Adventskalender findet statt

am 20. Januar 2017
um 14.00 Uhr
im Audimax (H0105)
an der Technischen Universität Berlin
Straße des 17. Juni 135,
10623 Berlin-Charlottenburg

Mehrheitlich Schülerinnen und Schüler, aber auch viele Erwachsene, versuchten sich in ihrer Freizeit an den Mathematikaufgaben aus den drei Kalendern, die separat für die Schuljahrgangsgruppen 4-6, 7-9 und 10+ konzipiert sind. In allen drei Gruppen war das Geschlechterverhältnis nahezu ausgeglichen. Die Mitspielerinnen und Mitspieler kamen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und aus über 50 Ländern weltweit. Nach Deutschland kamen 2016 am meisten Schülerinnen und Schüler aus Österreich, der Schweiz, Liechtenstein, den Niederlanden und Schweden.

Die Aufgaben des Matheon für die Oberstufe wurden nicht nur in Deutsch sondern auch wieder in Niederländisch und zum zweiten Mal in Englisch angeboten. Die Mathe-Adventskalender sind Teil des Wissenschaftsjahres Meere und Ozeane und werden gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Ein Teil der Aufgaben beschäftigten sich mit Themenfeldern wie dem Anstieg des Meeresspiegels, der Artenvielfalt oder dem Plastikmüll im Meer. Weitere Förderer sind die Gisela und Erwin Sick Stiftung und CRAY.

Eine Zusammenstellung der Ergebnisse und der Gewinner*innen mit Ortsangaben finden Sie unter:
www.Mathe-im-Advent.de/presseinfo (Mathe im Advent)
www.mathekalender.de/schulpreise (Matheon-Kalender)

Merry Christmas and a Happy New Year! 31.01.2017 Details
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Matheon wishes you a happy, peaceful and relaxing christmas and a good start into a healthy, happy and successful New Year 2017!

ECMath Salon 16.12.2016 Details
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16.12.2016: The Salon is cancelled

Prof. Michael Hintermüller new Chair for ECMath 11.01.2017 Details
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On December 2nd, 2016, Michael Hintermüller was elected as new Chair of the Einstein Center for Mathematics Berlin (ECMath) by a large majority of the ECMath General Assembly. The election of Chairs and Executive Board takes place every two years.

Michael Hintermüller is Director of the Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik (WIAS) and Professor at the Humboldt-Universität zu Berlin. As ECMath-Chair, he follows Prof. Ralf Kornhuber (FU Berlin). New Deputy Chairs are Prof. Christof Schütte (President of Zuse Institute Berlin (ZIB) and Professor at FU Berlin) and Prof. Martin Skutella (Chair of Matheon and Professor at TU Berlin). The newly elected Executive Board of ECMath consists of the FU-Professors Ralf Kornhuber, Christof Schütte and Günter Ziegler, the TU-Professors Volker Mehrmann and Martin Skutella, Prof. Jürg Kramer of the HU Berlin and Prof. Alexander Mielke of WIAS. Representative of the Scientific Employees is Dr. Matthias Liero (WIAS).

The following Professors were elected as Permanent Guests of the Executive Board: Gitta Kutyniok, John Sullivan (both TU Berlin), Rupert Klein (FU Berlin), Caren Tischendorf (HU Berlin), Ralf Borndörfer (Zuse-Institut Berlin) and Wolfgang König (WIAS).

The mandate of the newly elected Executive Board of ECMath will end in December 2018.

Mathematische Leckerbissen zur Adventszeit 07.02.2017 Details
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Am 1. Dezember öffnet sich traditionell das erste Türchen des Matheon-Adventskalenders im Internet. 24 Tage lang gibt es dann jeweils eine spannende Mathematikaufgabe zu lösen. Gleichzeitig öffnen auch die Kalender von Mathe im Advent wieder ihre Türen.

Jeden Tag eine neue Überraschung, eine neue Herausforderung. Das bietet der mathematische Adventskalender des Forschungszentrums Matheon. Ab 1. Dezember lässt sich bis Weihnachten im Internet jeden Tag ein Türchen öffnen, hinter dem sich eine spannende Matheaufgabe verbirgt. Schon seit Anfang November konnten sich Schüler*innen und andere Freunde der Mathematik zur Teilnahme registrieren. Die aktuellen Anmeldezahlen lassen wieder eine große Zahl von Teilnehmer*innen erwarten. Doch auch im Dezember ist eine Registrierung noch möglich.

Wie jedes Jahr gibt es gleichzeitig wieder die Kalender für die Klassenstufen 4-6 und 7-9, die erstmals von der „Mathe im Leben gemeinnützige GmbH“ in Kooperation mit der Deutschen Mathematiker-Vereinigung angeboten werden. In den vergangenen Jahren haben jeweils über 150.000 Teilnehmer*innen ihre Mathekenntnisse in den verschiedenen Altersstufen getestet.

Die Teilnehmer*innen am Matheon-Kalender kommen mittlerweile aus über 50 Ländern. Mitspieler*innen können wieder viele hochwertige Preise gewinnen und auf eine Einladung zur Preisverleihung im Januar nach Berlin hoffen.

Der Mathekalender des Matheon ist für Schüler*innen der Oberstufen konzipiert. Darüber hinaus können alle Freunde der Mathematik jeden Alters an dem Kalender mitmachen. Diesen Kalender gibt es zusätzlich auf Englisch und in Kooperation mit dem niederländischen mathematischen Forschungszentrum 4TU.AMI auch auf Niederländisch. Die spannenden Aufgaben beschreiben gleichzeitig Forschungsinhalte von Matheon und AMI. Neu ist mit Dieter Beck der Zeichner, der die 24 Aufgaben in diesem Jahr illustriert hat.

Die Kalender von „Mathe im Advent“ sind vom Anspruch her eher auf eine breite Mathebegeisterung ausgelegt, während der „Mathekalender“ des Matheon sehr anspruchsvolle Aufgaben stellt und die Schüler*innen gezielt für ein Mathe- oder auch natur- oder ingenieurwissenschaftliches Studium begeistern will.

Matheon-Mathekalender“
www.mathekalender.de

Ansprechpartner:
Forschungszentrum Matheon
Rico Berner, Schulkontakte,
Telefon +49 (0)30 314 29 759,
E-Mail: berner-aet-math.tu-berlin-punkt-de

Bionik und Mathematik in einem Bild: Start für den Vektoria Award 2017 für Schüler*innen 25.11.2016 Details
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Vom 29. November 2016 bis zum 3. März 2017 können Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 13 wieder Beiträge zum diesjährigen Vektoria Award einreichen. Sie sind aufgerufen, das Thema „Bionik – Natur inspiriert die Wissenschaft“ und seinen mathematischen Gehalt darzustellen – als Digitalbild, Foto oder Zeichnung.

Ob Flugzeug-Tragflächen in Form von Adlerschwingen, saubere Fensterscheiben dank Lotuseffekt, oder Unterwassermodems, die wie Delfine kommunizieren – in der Bionik inspirieren faszinierende Vorbilder aus der Natur zu revolutionären technischen Lösungen, denen auch mathematische Berechnungen zugrunde liegen.

Beim Vektoria Award sollen Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 bis 13 in einem Bild das Thema „Bionik – Natur inspiriert die Wissenschaft“ und die Bezüge zur Mathematik anhand eines Beispiels darstellen – als Digitalbild, Foto oder Zeichnung. Eine Vorauswahl der besten Präsentationen geht im März online.

Die Gewinner werden von den Jurymitgliedern Prof. Dr. Thomas Speck (Professor für „Botanik: Funktionelle Morphologie und Bionik“ an der Universität Freiburg), der Mathe-YouTuberin und Schriftstellerin Angela Maria Ruoff alias „Mathematiqua“ sowie dem Meeresbiologen und Naturfotografen Tom Vierus ausgewählt. Sie können sich über Preisgelder im Gesamtwert von 3.000 Euro freuen.

Auch die Meinung der Internet-Community und Fans ist gefragt: Beim Onlinevoting kann jeder mitmachen und ab dem 13. März 2017 per Mausklick seinen Favoriten wählen. Dem Publikumsliebling winkt eine hochwertige Virtual-Reality-Brille.

Der Vektoria Award ist der Kreativpreis für Schülerinnen und Schüler von Casio. Mit diesem Wettbewerb ruft Casio dazu auf, das Thema Mathematik kreativ umzusetzen.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.casio-vektoria-award.de

Die Schirmherrschaft des Vektoria Awards hat das Deutsche Technikmuseum Berlin.

Teilnahmeschluss: 3. März 2017

Sammeln und Bauen im Weltall: Drei Berliner Schulen im Halbfinale des internationalen SPHERES-Wettbewerbs 15.11.2016 Details
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Sollen neue Satelliten im Weltraum zum Einsatz kommen, könnte es unter Umständen sinnvoller sein, einzelne Bauteile in den Orbit zu schießen, sie einzusammeln und vor Ort zusammenzubauen. Beim diesjährigen SPHERES-Wettbewerb geht es darum, kleine autonome SPHERES-Satelliten als Helfer für die Einsammel-Aufgabe zu programmieren. Der Schüler*innen-Wettbewerb wird jährlich vom MIT, der NASA und der ESA veranstaltet. Die vom Matheon betreuten Berliner Teilnehmer*innen gehören seit Jahren zu den Spitzenteams.

Im diesjährigen internationalen Programmier-Wettbewerb SPHERES haben erneut drei vom Matheon betreute Berliner Schul-Teams das Halbfinale erreicht: Team „Hertzattacke“ vom Heinrich-Hertz-Gymnasium, „Herder-Berlin“ vom Herder-Gymnasium und „Space Invaders“ vom OSZ Lise-Meitner. Weitere Teilnehmer*innen aus Berlin waren „Käthe in Space“ vom Käthe-Kollwitz-Gymnasium und „Wireless“ vom Ernst-Abbe Gymnasium.

Insgesamt waren 175 Teams aus aller Welt am Start. Davon kamen 85 aus den USA, 20 aus Australien, 9 aus Russland, 5 aus Mexico, 1 aus Japan sowie 55 aus den europäischen ESA-Mitgliedsstaaten. Nach einer ersten Runde haben es nun insgesamt 84 Teams ins Halbfinale geschafft. Dort müssen die jeweiligen Teams Allianzen mit zwei weiteren Mitbewerbern gründen. Herder- und Heinrich-Hertz-Gymnasium haben sich mit einem Team aus Houston (Texas, USA) zusammengetan, das OSZ Lise-Meitner mit Teams aus Potomac (Maryland, USA) und McLean (Virginia, USA). Die besten 14 Allianzen messen sich dann im Januar 2017 im großen Finale, wo ihre Lösungen live mit den auf der Weltraumstation ISS befindlichen SPHERES-Satelliten getestet werden.

Jedes Jahr wird den jungen Tüftler*innen eine technische Aufgabe gestellt, die sie durch Programmieren von SPHERES-Satelliten lösen sollen. SPHERES steht für „Synchronized Position Hold Engage and Reorient Experimental Satellites“. Sie sind fußballgroß und kugelförmig und dienen der Wissenschaft dazu, autonome Rendezvous- und Andock-Manöver für Raumfahrzeuge oder Raumflugkörper zu testen.

Für den Schüler*innen-Wettbewerb steht jeweils ein aktuelles Problem auf der Agenda, das auch die Forscher*innen der ausrichtenden Organisationen MIT (Massachusetts Institute of Technology, USA), NASA (National Aeronautics and Space Administration, USA) und ESA (European Space Agency) beschäftigt. In diesem Jahr könnte man die Aufgabe mit „Sammeln und Bauen im Weltall“ überschreiben. Konkret sollen die Schüler*innen einen Software-Code erstellen, der die SPHERES befähigt, ins All geschossene Bauteile für die Konstruktion von Beobachtungssatelliten eigenständig einzusammeln, also ohne Fernsteuerung.

Um die gestellten Aufgaben zu erfüllen, kontrollieren die Schüler*innen mit ihrer Software Parameter wie Geschwindigkeit, Drehung und Fortbewegungsrichtung der Satelliten sowie die an Bord befindliche Sensorik. Dabei gilt es, möglichst schonend mit den vorhandenen Ressourcen wie Treibstoff oder Akkukapazität umzugehen und bestimmte Zeitvorgaben und Größenlimits für den Code nicht zu überschreiten.

Mehr Informationen zum Wettbewerb finden sich unter: http://zerorobotics.mit.edu

Weitere Auskünfte erteilt: Dr. Theo A. Roelofs
Tel.: +49 (0)30 314 28 043
E-Mail: roelofs@math.tu-berlin.de

Kick-off for EU-project: Mathematical modelling, simulation and optimization for societal challenges 14.11.2016 Details
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On November 10th and 11th, 2016 the kick-off meeting for the EU-project „Mathematical Modelling, Simulation and Optimization for Societal Challenges with Scientific Computing“ (MSO4SC) took place at TU Berlin. Under the coordination of the IT-specialist ATOS Spain SA, the Berlin research institutes Matheon (TU Berlin) and Zuse Institute Berlin (ZIB) work together with partners from France, Norway, Hungary, Sweden, Spain and the EU-Maths-IN (European Service Network of Mathematics for Industry and Innovation). The project is part of EU-Horizon 2020, with a budget of nearly 2,5 Million Euro.

Global climate change, brain research or the prediction of solar radiation, air pollution or forest fire–the challenges for science, technology, industry, and public service show rising complexity. It is necessary to provide decision makers with tools that allow long-term risk analysis, improvements or even optimization and control.

Thus, solution processes require a holistic approach. Mathematical modelling, simulation and optimization (MSO) algorithms and computational techniques are increasingly used in these fields. They are based on big data and require both, cloud computing and HPC.

To combine these two approaches and to ensure fast prototyping as well as good scalability of the resulting codes belongs to the key challenges of project MSO4SC. Its mission is to design, build, test and deliver an e-infrastructure for hosting, developing and provisioning on demand, high performance math-supported software packages and end-user applications, based on HPC and cloud computing.

Dutch and German Mathematics Research Centers continue their successful collaboration 18.10.2016 Details
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On October 17, 2016, Prof. Kees Vuik (TU Delft) on behalf of 4TU.AMI (Applied Mathematics Institute of the 4 Technical Universities in the Netherlands), and Prof. Martin Skutella (TU Berlin) on behalf of Research Center Matheon, signed a cooperative agreement between these two research centres.

“The similar mission of this cooperation is to bring advanced mathematics to key technologies and complex systems”, agree Vuik and Skutella. “We do this in the confident expectation that working together will add value to the separate efforts of the two centers.”

This agreement is a continuation of the previous (2010-2015) successful cooperation period on Mathematics for Key Technologies. The cooperation is declared for a period of 6 years.

Matheon and 4TU.AMI form one of the largest clusters in the field of application-oriented mathematics in Europe. 4TU.AMI joins researchers from the four Technical Universities of the Netherlands – TU Delft, Eindhoven University of Technology, University of Twente and University of Wageningen. The Research Center Matheon is a collaboration between mathematicians from TU Berlin, FU Berlin, HU Berlin, Weierstrass Institute for Applied Analysis and Stochastics WIAS, and Zuse Institute Berlin ZIB.

The renewed agreement establishes a framework for mutual assistance in achieving their aims in the field of application-driven mathematics and education. It will support collaborative research, relationships, exchange of students, junior and senior researchers, educational programs in mathematical modelling and its applications, e-learning and didactics of mathematics for university students, and programs that stimulate interest in mathematics for secondary school students.

Further information about 4TU.AMI can be found here.

European Maths Summit gets started in Berlin 18.07.2016 Details
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More than 1000 mathematicians from all over the world visit the 7th European Congress of Mathematics at the TU Berlin.

For one week - from 18th to 22nd July - the scientists will discuss the entire spectrum of contemporary mathematics. The scientific committee has chosen an attractive program of 10 plenary and 31 invited lectures, 42 mini-symposia and 87 contributed sessions.

The Congress began with the Opening Ceremony. 12 renowned pizes were awarded to mostly young mathematicians. More information about the laureates can be found here.

Photos of the first day that ended with a "Beer & Pretzel"-Reception can be found here.

Athletics and Arithmetics - This year's MATHEathlON starts in Köpenick 28.06.2016 Details
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On thursday, June 30th, nearly 200 pupils are expected to start in this year’s math-run MATHEathlON in the Freizeitzentrum FEZ in Berlin-Köpenick. They compete in running and solving little mathematical problems developed by the Research Center Matheon. For the second time, this contest is the highlight of the final ceremony of the project „Wir rechnen zusammen“ („We calculate together“). It starts at 8:30 a.m. at the stage near the water basin. The entrance of FEZ is located at Straße zum FEZ 2 in Berlin-Köpenick.

In the procect „Wir rechnen miteinander“ primary-school pupils from Treptow-Köpenick were developing maths problems together with their teachers and sent them to other pupils from neighbouring schools. Thus, as Jana Sänger from the local education authority of Treptow-Köpenick pointed out, „the children not only encountered mathematics in a very hands-on way, they also had the chance to meet the pupils from the neighbourhood“.

The innovative concept of MATHEathlON was invented by the Research Center Matheon in 2009 on the occasion of the Athletics World Championships that took place in Berlin. Under the motto „Athletics and Arithmetics“ the competition combines sports and mathematics in a unique way. The pupils have to run a distance of 400 or 800 metres. There are three stops inbetween where they have to solve little maths problems. Each correct answer is rewarded with a two seconds credit. Those, who managed to solve all three tasks, gain two more seconds. In this way, arithmetic specialists can even overtake good runners.

Since 2009, the competition takes place in Berlin once a year. In addition, Matheon sends the tasks to interested parties all over the world. Thus, each school and each club has the opportunity to perform a MATHEathlON on site. Every year, about twenty schools and associations make use of this offer, including schools from abroad - last year, for example, the German School in Nairobi (Kenya).

International Geometry Summit 2016 21.06.2016 Details
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Dahlem Cube, Campus FU Berlin

Berlin, June 20-24th 2016

Prof. Dr. Gitta Kutyniok new elected member of BBAW 15.06.2016 Details
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The Berlin-Brandenburg Academy of Sciences and Humanities (BBAW) elected Prof. Dr. Gitta Kutyniok as new member. She received her certificate of membership during the ceremony on the occasion of the Leibniztag of the Academy on June 11th, 2016. The Einstein Professor of Applied Functional Analysis teaches and conducts research at the Technical University Berlin and at the Research Center Matheon. She is only the fifth woman in the Mathematics and Natural Sciences class oft he BBAW and currently the youngest member there.

Prof. Kutyniok, what does this honor mean to you?

I am very happy being elected as a new member of BBAW, and this is a great honor to me. At the same time, I see it as an exciting opportunity to make new contacts and to get involved for the academy, especially on an interdisciplinary level.

The Academy has a special focus on the humanities. It persues research and offers advice on issues that are crucial for the future of society and provides a forum for dialogue between scholarship and public. What kind of tasks do you expect there?

The BBAW supervises numerous interdisciplinary research initiatives, including so-called academy projects and the TELOTA initiative within the Digital Humanities community, an initiative to bring together digital technologies and the humanities. Besides participating in events of the Mathematics and Natural Sciences class, I am therefore already looking forward in particular to getting involved in such initiatives and the ensuing discussions and challenges.

Prof. Gitta Kutyniok, born in 1972, studied mathematics and computer sciences at the University of Paderborn, where she also received her doctorate degree. After reseach stays at the Georgia Institute of Technology and the Washington University in St. Louis and her habilitation at the University of Giessen, she was awarded a Heisenberg Fellowship to work at the US universities in Princeton, Stanford and Yale. In 2008, she was appointed Professor at the University of Osnabrück. Since 2011, the mathematician is Einstein Professor at the TU Berlin.

Her reserach focus lies in the modern area of Mathematical Data Science. This includes basic research as well as specific applications such as the diagnosis of cancer by proteomics analysis and magnetic resonance imaging in cardiology. For the development of the next generation of mobile systems, 5G, she focuses particularly on methodologies of the new area of compressed sensing. Kutyniok is well known for her pioneering work of introducing so-called shearlets in the field of image and video analysis. Using this direction-sensitive display system is for example a new basis for the reconstruction of missing image data. It is already being used and further developed worldwide by various research groups. Gitta Kutyniok’s work has been honored by several awards. Among others, she received research awards of the University of Paderborn and the University of Giessen, the von Kaven Prize of the DFG and was Visiting Professor at the ETH Zurich in 2014.

The Berlin-Brandenburg Academy of Sciences is a learned society with a three-hundred-year-old tradition of uniting outstanding scholars and scientists. It currently has 173 Ordinary and 111 Emeriti Ordinary Members as well as 73 Extraordinary Members. Two personalities are Honorary Members. 50 members are women. With its membership, the Academy honors scientists with outstanding scientific achievements in their discipline.

Further information about Prof. Gitta Kutyniok and her research:

www.math.tu-berlin.de/~kutyniok

Long Night of the Sciences 10.06.2016 Details
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During this year's Long Night of Sciences on June 11th, you can find Matheon at the information booth of the Collaborative Research Centre "CRC 1114 – Scaling Cascades in Complex Systems" at the FU Berlin, Math building, Arnimallee 6, Berlin-Dahlem. As part of the CRC 1114, mathematicians explore for example weather phenomena, earthquakes and molecules together with geologists, medical doctors and scientists from other disciplines.

New Executive Board for Matheon 03.06.2016 Details
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Since June 1st, 2016 Prof. Martin Skutella (TU Berlin) is the new Chair of the Research Center Matheon. Deputy Chair is Prof. Christof Schütte (Zuse-Institute Berlin (ZIB), FU Berlin). Executive Board and Chairs were elected by the General Sssembly for a period of four years.

Former Chair, Prof. Volker Mehrmann (TU Berlin), will be member of the Executive Board, as well as Prof. Michael Hintermüller (Weierstrass Institute for Applied Analysis and Stochastics (WIAS), HU Berlin), Prof. Konrad Polthier (FU Berlin) and Prof. Caren Tischendorf (HU Berlin). Staff Deputy is Dr. Dirk Peschka (WIAS). Prof. Jürg Kramer (HU Berlin), Prof. Wolfgang König (TU Berlin, WIAS) and Prof. Alexander Mielke (HU Berlin, WIAS) were elected as Permanent Guests. „This Board represents all the five Berlin institutions which jointly carry Matheon, as well as the broad scientific spectrum which characterizes our work“, says Skutella. "Personally, I am grateful for the confidence that has been expressed to me by the election, and I am looking forward to the new task of shaping the future of this unique research facility decisively."

Since its inception as DFG Research Center in 2002, Matheon has a firm place among the world leaders of application driven mathematics. With its unique construction across boundaries of universities and research institutions, it bundles the excellent Berlin research in mathematics for key technologies and has established itself as an important partner for the interdisciplinary research as well as for the industry. Since 2014, the Matheon is supported by the Berlin Einstein Foundation via the Einstein Centre for Mathematics (ECMath). In the end of May 2016, the application for the second funding period 2017-2019 was submitted.

Outlook Excellence Initiative

By rejuvenating its head, the Research Center Matheon also sends a signal towards the coming round of the Excellence Initiative. "To position us here as Berlin Mathematics with all our strengths, is one of the priority tasks of the coming months and years", says Prof. Skutella. "A key to success is the fruitful cooperation of the entire Berlin Mathematics and the governing bodies of the participating institutions which is characterized by trust and mutual respect."

The outgoing Chair Prof. Volker Mehrman can look back on a very successful and eventful eight-year term: "After twelve prolific years as DFG Research Center, Matheon succeeded to secure funds for the excellent application driven Berlin mathematics from the Einstein Foundation in 2014. This enabled us to continue our fruitful scientific work successfully, but also at least some of the tasks in the direction of education and public that have always been of special importance to us, as the Matheon advent calendar for students", says Mehrmann. "These successes were only possible through close collaboration across institutional boundaries. I wish the Matheon and his new management team a lot of momentum and inspiration for the challenges ahead, and that this team spirit will remain."

Tag der Mathematik 27.05.2016 Details
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Spaß und Spannung beim 21. Berliner Tag der Mathematik

232 Teams mit insgesamt 959 Schülern nahmen am Samstag, dem 30. April 2016, am traditionsreichen Mathematikwettbewerb teil. In den drei Alterstufen 7/8, 9/10, 11-13 waren jeweils 4 Aufgaben zu lösen, maximal 40 Punkte konnten errungen werden. Während des Wettbewerbs und der anschließenden Korrektur durch über 100 freiwillige Helfer aus den veranstaltenden Mathematikinstituten der Beuth Hochschule, der FU, HU, TU, sowie von WIAS und ZIB wurden die Schüler und begleitenden Lehrerinnen, Lehrer und Eltern mit 25 populärwissenschaftlichen Vorträgen und einer Ausstellung mathematischer Attraktionen bestens unterhalten. Die Preisverleihung, schwungvoll begleitet von der Big Band der Bertha-von-Suttner Schule, begann mit einem Festvortrag von Annette Werner, die die Teilnehmer in die 5. Dimension entführte. Den Höhepunkt bildete die Verleihung von über 300 Geld- und Sachpreisen vieler Sponsoren, darunter als Hauptpreis der "kleine Abelpreis", eine Reise zur Verleihung des "großen" Abelpreises nach Oslo. Der Abelpreis ist der "Nobelpreis der Mathematik", er wird dieses Jahr an Andrew Wiles für seine Lösung der Fermatschen Vermutung verliehen. "Bei der Abschlussveranstaltung war der Hörsaal voll bis auf den letzten Platz, die Stimmung war riesig", freuen sich die Organisatoren Ralf Borndörfer und Christian Haase.

Euler-Vorlesung 10.06.2016 Details
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Einen mathematischen Blick auf das frühe Universum nach dem Urknall wirft der russische Mathematiker Yuri Manin am 27. Mai in der „Euler-Vorlesung in Sanssouci“ an der Universität Potsdam. In seinem Vortrag „Time between real and imaginary: Big Bang and modular curves“ wird er über das Zusammenspiel von algebraisch-geometrischen Modellen der frühen Raumzeit nahe des Big Bang sprechen.

Yuri Manin studierte an der Moskauer Lomonossow-Universität Mathematik und Physik und promovierte 1960 am Steklow-Institut für Mathematik bei Igor Schafarewitsch. Nach Professuren in Moskau und am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge kam der Wissenschaftler nach Deutschland, wo er von 1995 bis 2005 das Bonner Max-Planck-Institut für Mathematik als Direktor leitete und seitdem als Professor Emeritus wirkt. Der Mathematiker entwickelte wesentliche Konzepte zur algebraischen Geometrie, wie den Gauß-Manin-Zusammenhang auf Familien von algebraischen Varietäten. Seit den 1980er Jahren beschäftigt er sich mit den Zusammenhängen von arithmetischer Geometrie und mathematischer Physik.

Vor der Euler-Vorlesung hält Prof. Tilman Sauer von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz den traditionellen historischen Einführungsvortrag. Er trägt den Titel „‚Ich bewundere die Eleganz Ihrer Rechnungsweise’ – Einstein und die Mathematik“. Die jährlich im festlichen Rahmen von den Berliner und Potsdamer Mathematischen Instituten, der Berliner Mathematischen Gesellschaft und weiteren Institutionen veranstaltete Vorlesung ist dem großen Mathematiker und Physiker Leonhard Euler (1707 – 1783) gewidmet, der als Wegbereiter der Analysis gilt. Der Schweizer war mit der Berliner Mathematik besonders eng verbunden. So war er langjähriger Direktor der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften und wirkte auch am Hof Friedrichs des Großen in Potsdam.

Zeit: 27.05.2016, 14.00 Uhr
Ort: Campus Am Neuen Palais, Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam, Haus 8, Auditorium maximum

Kontakt: Prof. Dr. Konrad Polthier, Freie Universität Berlin
Telefon: 030-83875871

Die Umwelt – eine Welt voller Mathematik? 10.06.2016 Details
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Schülerinnen und Schüler erklären beim Vektoria Award, wie Mathematik die Umwelt verständlicher macht

CASIO prämiert bei diesem Kreativpreis die besten Präsentationen zum Thema Mathe und Umwelt mit insgesamt 3.000 Euro

Norderstedt, 27. Januar 2016 – Beim diesjährigen Kreativpreis Vektoria Award von CASIO dreht sich alles rund um das Thema Mathematik und Umwelt. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 bis 13 sind aufgerufen, in einer Präsentation darzustellen, wo Mathematik hilft, die Umwelt besser zu verstehen. Aus allen Einsendungen wählt eine fachkundige Jury die drei besten Präsentationen aus. Die Gewinner können sich über Preisgelder im Gesamtwert von 3.000 Euro freuen. Auch die Meinung der interessierten Öffentlichkeit und Fans ist gefragt; beim Onlinevoting kann jeder mitmachen und per Mausklick seinen Favoriten wählen. Bis zum 13. März 2016 können Teilnehmer ihren Beitrag einreichen. Alle Informationen zum Wettbewerb sind unter www.casio-vektoria-award.de zu finden.

Verbindung von Mathe und Umwelt präsentieren

Kaum ein Thema beschäftigt Wissenschaft und Öffentlichkeit heute so sehr wie die Umwelt: alternative Energien, weltweite Wasserreserven, globaler Klimawandel oder auch Bionik, das Übertragen von Phänomenen aus der Natur auf die Technik. Um „Mutter Natur“ besser zu verstehen und darzustellen, kann man sich mathematische Bereiche wie Statistik, Analysis und Wahrscheinlichkeitsrechnung zu Nutze machen. Ob alleine, im Team oder im Klassenverband – beim Vektoria Award 2016 haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, mit einer Präsentation auf Papier oder in einem digitalen Beitrag zu zeigen, wo Mathematik die Umwelt für sie verständlicher macht.

Mögen die besten Präsentationen gewinnen

Die eingereichten Präsentationen zum Thema „Die Umwelt – eine Welt voller Mathematik“ werden von einer fachkundigen Jury bewertet. Die Wettbewerbsgewinner werden von den Jurymitgliedern Hans-Georg Weigand, Mathematikdidaktik-Professor an der Universität Würzburg; Gerriet Danz, dem Kommunikationstrainer und Präsentationsprofi, sowie der Umweltwissenschaftlerin und Coachin Susanne Rodemann-Kalkan gekürt. Schirmherrin des Vektoria Awards ist auch dieses Jahr wieder das Deutsche Technikmuseum Berlin. Den Gewinnern des Vektoria Awards winken neben Ruhm und Ehre Preisgelder in Höhe von insgesamt 3.000 Euro.

Publikumsliebling per Klick

Die besten Präsentationen zum Thema Mathe und Umwelt gehen Ende März online. Besucher der Vektoria-Award-Website wählen per Mausklick ihre Lieblingspräsentation aus. Dem Gewinner winkt eine hochwertige Outdoor-Uhr mit integriertem Kompass.

Kooperationspartner des Vektoria Awards

Der Vektoria Award wird in diesem Jahr unterstützt von der Deutschen Umwelthilfe, dem Jugendmagazin SPIESSER.de, dem Ernst Klett Verlag, dem nationalen Pakt für Frauen in IT-Berufen „Komm, mach MINT.“, dem Mathematik-Forschungszentrum Matheon sowie dem gemeinnützigen SchulePLUS Forum. Alle Informationen zum Wettbewerb: www.casio-vektoria-award.de. Druckfähiges Bildmaterial: ZIP

Über den Vektoria Award:

Der Vektoria Award ist der Kreativwettbewerb von CASIO für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 13 rund um das Fach Mathematik. In jedem Jahr bekommen sie die Aufgabe, Mathematik im Kontext eines Themas kreativ darzustellen: zum Beispiel mit Navigation, Astronomie, Kryptologie, Sport oder Musik. Bei jedem Vektoria Award ist eine andere kreative Umsetzung gefordert: Videos, Mangas, Präsentationen oder Plakate waren in der Vergangenheit gefragt. Eine Jury wählt unter den Beiträgen die drei Preisträger und Gewinner der „Vektoria“ in Gold, Silber und Bronze aus. Insgesamt ist der Vektoria Award mit 3.000 Euro Preisgeld dotiert. Daneben wird in einem öffentlichen Voting der Publikumspreis vergeben. Schirmherrin des Vektoria Awards ist das Deutsche Technikmuseum Berlin. Der Wettbewerb wird in jedem Jahr von namhaften Kooperationspartnern unterstützt. www.casio-vektoria-award.de

Ansprechpartner Medien:
Agentur index | Zinnowitzer Straße 1 | 10115 Berlin
Anselm Brinker | Sandra Rudel
Telefon: 030 / 390 88 300
E-Mail: vektoria@index.de

In Memoriam: Prof. Gerald Farin 10.06.2016 Details
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Matheon deeply mourns Prof. Gerald Farin, longtime member of Matheon scientific advisory board.

Prof. Farin had been teacher and researcher at Arizona State University, Tempe (US), since mid-1980s. His research interests lay in the field of geometric modelling, B-spline curves and surfaces, industrial applications of computer aided geometric modelling, and scientific visualization. With his scientific work, his books, and as longtime editor of the journal „Computer Aided Geometric Design“ he has been one of the most influential minds in the field of geometric modelling (CAD, CAGD).
Gerald Farin passed away on January 14th, 2016.

Lehrerfortbildung 2015 02.11.2016 Details
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Der Sonderforschungsbereich „Discretization in Geometry an Dynamics“ der TU Berlin bietet am 6. November eine Lehrerfortbildung zum Thema „Komplexes Verhalten aus einfachen Regeln“ an.

Weitere Infos finden Sie in der verlinkten PDF Datei.

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Wir wünschen ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2015 30.12.2014 Details
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Wir wünschen ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2015

Wir wünschen ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2015

Neuausrichtung des Copernicus-Preises 30.09.2015 Details
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Mit dem Copernicus-Preis zeichnen die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Stiftung für die polnische Wissenschaft (FNP) zusammen alle zwei Jahre jeweils eine polnische und eine deutsche Wissenschaftlerin beziehungsweise einen polnischen und einen deutschen Wissenschaftler für herausragende Verdienste um die deutsch-polnische wissenschaftliche Kooperation aus.

Die Modalitäten des Copernicus-Preises haben sich durch Beschluss des Hauptausschusses im Dezember 2014 geändert. Im Wesentlichen handelt es sich um folgende Neuerungen:

  • Die Möglichkeit der Eigennominierung wurde eingeführt.
  • Das einzureichende Literaturverzeichnis soll bis zu zehn aus nachweislich gemeinsamer Forschung resultierende Publikationen aufweisen.
  • Die bisher sechsköpfige Jury kann ad hoc um bis zu vier weitere Mitglieder aufgestockt werden, um dadurch die Preisvorschläge fachlich abzubilden.
  • Das Preisgeld wurde auf 200 000 Euro erhöht (von FNP und DFG je hälftig zu tragen).
Der Copernicus-Preis wird 2016 zum sechsten Mal verliehen. Die Ausschreibung des Copernicus-Preises 2016 erfolgt zum 1. April 2015 mit einer Deadline für die Einreichung der Nominierungen zum 1. Juni 2015.

Weiterführende Informationen
Kontakt in der DFG-Geschäftsstelle:
Dr. Wilma Rethage,
Tel. +49 228 885-2494,
wilma.rethage@dfg.de

Marina Hesse,
Tel. +49 228 885-2585,
marina.hesse-aet-dfg-punkt-de

In the fight against multiresistant germs 28.01.2016 Details
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Using mathematical approaches in a Matheon project, Prof. Carsten Hartmann and Dr. Max von Kleist hope to find optimal treatment methods.

Dangerous bacteria are an increasingly serious social problem. They occur most of all in hospitals and livestock farms, and in the latter among pigs and chickens in particular. These bacteria are so dangerous because antibiotics, our panaceas of many decades, are losing their edge as a weapon. Bacteria have grown resistant to these medicines. The term "multiresistant germs" has become a buzzword of our times. In 2013, nearly 31,000 people became infected with such germs in hospitals in the German federal state of North Rhine Westphalia alone. In terms of overall patient numbers, however, North Rhine Westphalia ranks "only" somewhere in the middle; in Thüringen, almost one in ten hospital patients fell ill with multiresistant germs, and in Saxony one in nine. Of the estimated total of 400,000 people annually infected, around 15,000 die from these germs. These are in fact conservative estimates; other estimates put the death rate much higher.

How is it that antibiotics, which have helped us for so long, are now losing their effectiveness increasingly often? Many experts ascribe it to excessive use of antibiotics in livestock because, by eating the animals treated with these medicines, people also regularly ingest the active substances without actually having an acute infection. In 2013, the Bundesinstitut für Risikobewertung, BfR (Federal Institute for Risk Assessment) ascertained that 90 percent of fattened poultry in Germany is contaminated with multiresistant germs.

The bacteria are happy! By now they have developed such efficient defence mechanisms against antibiotics that our medicines are simply ineffective. Apart from that, pressure to reduce antibiotic agents in fattening feed has met with hefty resistance amongst farmers since, without these agents, many animals would not survive on modern livestock farms, and so the margins of fattening farms are narrowing.

The extent of the threat becomes clear when one considers that, on the one hand, the number of multiresistant germs is rapidly rising and, on the other hand, the approval of new antibiotics has been steadily dropping in recent years. Is it a vicious circle? Is drug-based livestock farming really the way of the future, and do we have to simply accept there will be more people who will fall ill or even die? Carsten Hartmann and Max von Kleist see this as a real danger. The mathematicians at the Institute of Mathematics of the Freie Universität Berlin and of the Matheon research centre in Berlin have therefore come up with an approach that just might break this vicious circle. "Using mathematical approaches, we want to arrive at a more effective use of existing antibiotics because, aside from fattening feed, causes for the spread of multiresistant germs are the too-frequent and improper use of antibiotics," Carsten Hartmann says. Improper use means either the medicines are administered without there being a real need to do so, the wrong agents are used, or, as is frequently the case, the intake of antibiotics is stopped too early. If the medicine is not taken over the prescribed period, then some of the dangerous bacteria can survive and subsequently "remember" how to defend themselves against the medicine. In other words, the bacteria not only continue to multiply, they also mutate, after which the antibiotics can no longer be of any threat to them.

As it stands, there are now a great number of bacterial strains that respond only very slightly or, in some cases, not at all to a given antibiotic. It is being considered, therefore, whether a better approach is to administer a combination of different medicines: "In our research project, we are pondering how we can optimally apply and combine different agents so as to keep the number of bacteria as low as possible, and then kill off the targeted bacteria relatively quickly," the mathematicians explain. This requires a mathematical model and efficient algorithms by which to simulate on the computer how individual bacteria will respond to certain medicines. The mathematicians also want to understand how long the treatment must ideally be continued, and when the highest probability exists that all bacteria have actually been eliminated. "Normally, it should be obvious to take a medicine until the end of the course. It’s common sense, and you don't need mathematics to tell you. But, when the risk of resistance exists, then you should have scientifically substantiated methods that help you to minimise the corresponding risks," Prof. Hartmann advises. So the ultimate aim is mathematical optimisation.

The mathematicians accordingly start with a model that describes the number of bacteria present in a patient, which can constantly change during the course of a disease as well as due to random factors. "We are dealing here with a random variable, which normally varies from one patient to another," the researchers explain. Conventionally, the action of an antibiotic is researched by cultivating a bacterial strain in a petri dish and then seeing if the bacteria die off when the agent is added. If one has a relatively small number of bacteria, then one can still theoretically count them. That means one can actually see when a new bacterium has appeared or an older one has died off. If, however, one has a very large petri dish with very many bacteria, then it is no longer possible to count the pathogens. Yet, the process can still be reasonably approximated by averages and concentrations. One has then a stochastic model for the exact number of bacteria in the body on the one hand and a deterministic model for their averages over a population on the other.

Since the rough, deterministic model is easier to cope with mathematically, it would be nice if it could serve on its own to optimise the antibiotic treatment. It certainly works well when many bacteria are present in the body. Unfortunately, it does not work so well after a highly effective antibiotic has killed off most of the bacteria but left a few survivors. Then you have a case with a small number of bacteria. "With a small number of bacteria, it makes a big difference whether I use the stochastic or the deterministic model, since a single bacterium is either there or it is not, and a declaration of 'there is on average half a bacterium in the body' is not a useful description of the situation for an individuum," Hartmann says. The more precise, stochastic model is always needed when the question arises whether to continue administering the same medicine or instead change to a new one. "As scientists, we tend to prefer the higher precision model; but to calculate an optimum antibiotic therapy from it, this model simply has too many state variables. Therefore, in our project, we are studying approximations between the two models, and their effects on the optimal dose of medicine," von Kleist says.

Currently, Carsten Hartmann and Max von Kleist are investigating how close one can come to an optimum medicine dose using a deterministic model: "Unlike in the stochastic model where the bacteria can be killed off entirely, in the deterministic model, the concentrations of bacteria can ideally become arbitrarily small, and that has an impact on the optimal therapy." The calculations done so far, the two researchers report, show that a dose of medicine optimised on the basis of averages and concentrations achieves a greater probability of success compared to a standardised therapy, and that the optimised therapy can even cope with random fluctuations in the patients' state of health. The researchers call this property ‘robustness of the therapy towards random influences’. "It would naturally be excellent if we could measure the extent of the disease in individual patients and then have an individually adapted strategy at hand that is optimal for those patients. But that is very laborious and so also very expensive. So, we are following a path based on an approximated deterministic model and which leads to "rules of thumb", which give the treating physicians the greatest possible certainty of applying the correct treatment," the mathematicians say.

Their model ought to be useful both for treating with known medicines and for helping develop new antibiotics. For the latter to work, they require better data on the behaviour of certain molecules. The mathematicians are accordingly working with colleagues from the workgroup of Marcus Weber at the Konrad Zuse Centre for Information Technology Berlin. They also have cooperation partners from the medical profession, who provide the necessary patient data. "We also use insights gained from research on HIV patients. So there is justifiable hope that, building on many different parameters, we will come to an applicable model. But we still have a long way to go before we reach that goal," the mathematicians declare.

More information:
Prof. Dr. Carsten Hartmann,
Institute of Mathematics,
Free University of Berlin,
Email: chartman-aet-mi.fu-berlin-punkt-de

Dr. Max von Kleist,
Institute of Mathematics,
Free University of Berlin
Email: max.kleist-aet-fu-berlin-punkt-de

Abhörsichere Datenübertragung 28.01.2016 Details
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Sichere Datenübertragung dank eines einzigen Photons.

Physiker der TU Berlin und Mathematiker des Matheon sind so erfolgreich, dass selbst das renommiert Journal „Nature Communications“ über ihr Projekt berichtete.

Sicherheit in der Datenübertragung ist nicht erst seit dem NSA-Skandal ein wichtiges Thema. Dabei steht der Wunsch nach Schnelligkeit gelegentlich zum Wunsch nach hoher Sicherheit in einem gewissen Widerspruch. Besonders bei der Übertragung sensibler Daten, beispielsweise von Banken oder im Politikbereich, muss die Sicher- heit allerdings im Vordergrund stehen. Diese hohe Sicherheit ist eine der wissenschaftlichen Aufgaben des Sonderforschungsbereichs SFB 787 „Halbleiter-Nanophotonik“, dessen Sprecherhochschule die TU Berlin ist. Beteiligt sind auch die Mathematiker und Matheon-Mitglieder Prof. Frank Schmidt, Dr. Sven Burger und Dr. Benjamin Wohlfeil vom Zuse-Institut Berlin. Ein von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern entwickelter Grundbaustein zur absolut abhörsicheren Informationsübertragung durch einzelne Photonen wurde vor kurzem sogar von der Zeitschrift „Nature Communications“ mit einem großen Beitrag (doi:10.1038/ncomms8662) gewürdigt.

Daten werden in der Regel in Glasfasern mit Lichtimpulsen übermittelt. Die normale Übertragung geschieht mit 1 und 0, wobei die „Eins“ Milliarden von Photonen in Form eines Lichtpulses beträgt, die Null dagegen kein Licht sendet. Diese Übertragung birgt die Gefahr, dass beispielsweise von den vielen Milliarden Lichtteilchen 10.000 heraus gezogen werden, um die Information abzuhören. Dies würde beim Empfänger überhaupt nicht auffallen. „Man kann als Empfänger nicht unterscheiden, ob die ge- samte Information angekommen ist oder ein Teil abgehört wurde“, erklärt Prof. Stephan Reitzenstein, Sprecher des Sonderforschungsbereichs und Professor am Institut für Physik der TU Berlin.

In der Quantenkommunikation will man daher mit einzelnen Photonen arbeiten. Das bedeutet vereinfacht ausgedrückt, dass im Falle eines Abhörversuches auch nur die- ses einzelne Photon aus der Übermittlung herausgenommen werden kann, dann kann aber auch keine Nachricht beim Empfänger mehr ankommen und so wird der Abhörversuch offensichtlich. Hinzu kommt, dass durch einen Abhörversuch der Zustand des Photons unwiderruflich verändert wird und daher nicht wieder in die Datenübertragung eingefügt werden kann. „Man hat damit das System derart gestört, dass auch das Kopieren auffallen würde“, so Reitzenstein. Mit der Quantenkommunikation könnte man das Abhören also „rein theoretisch“ vollkommen unmöglich zu machen, zumindest aber auf ein Minimum beschränken.

Tatsächlich gibt es derzeit schon Systeme zu kaufen, die auf dieser Basis arbeiten. Im Forschungsprojekt wird jedoch mit Lichtquellen gearbeitet und geforscht, die derzeit noch nicht auf dem Markt zu erwerben sind. Die erhältlichen Systeme bedienen sich normaler Laser mit einer Ausgangsleitung von etwa einem Milliwatt. Dann wird diese Leistung mittels Abschwächern soweit minimiert, dass im Mittel ein Photon aus dem System heraus kommt. Das Problem ist jedoch hierbei, dass durch die notwendige starke Abschwächung bei vielen Impulsen gar kein Photon oder auch pro Impuls mehr als ein Photon entsteht. Die Möglichkeit eines Versagens der aktuellen Syste- me ist also relativ groß und somit sind diese Systeme noch sehr langsam und vergleichsweise unsicher.

Konkret bedeutet dies, dass es kommerziell noch nicht möglich ist, auf Knopfdruck einzelne Lichtquellen so zu aktivieren, dass sie tatsächlich immer und ausschließlich ein einzelnes Photon aussenden. „Diesen Vorgang kann man sich in etwa wie die Benutzung einer Pistole vorzustellen, wo jeweils ein Photon abgeschossen wird. Genau hier ist der Ansatz des Forschungsprojekts“, so Stephan Reitzenstein.

Nach Kenntnis des Physikers werden diese Vorgänge zwar weltweit untersucht, einzigartig allerdings ist der große Fortschritt der Berliner Forscher. Einzigartig ist auch die spezielle Lithografie-Methode des Berliner Ansatzes. Gearbeitet wird mit Quantenpunkten auf einem kleinen Halbleiterobjekt mit einer Ausdehnung von 10-20 Nanometern. Wird dieser Quantenpunkt auf „Knopfdruck“ angeregt, wird ein Elektron gespeichert mit einem so genannten Loch als Gegenstück. Nach einer gewissen Zeit vereinigen sich diese beiden entgegengesetzt geladenen Teilchen und senden ein Photon aus. Allerdings formen sich solche Quantenpunkte bei der Herstellung zufällig auf der Oberfläche des Halbleitermaterials. Man weiß also nicht zuverlässig, wo der Quantenpunkt sitzt. Dies führt in der Regel zu einer beliebig schlechten Ausbeute. Im Sonderforschungsbereich wurde daher eine Methode entwickelt, mit der man sicher den Quantenpunkt lokalisieren kann, um diesen als Einzelphotonen-Quelle gezielt in eine Mikrolinse einzubetten.

Hier kommen Frank Schmidt, Sven Burger und Benjamin Wohlfeil ins Spiel. Die Mathematiker rechneten und rechnen den optischen Teil der Quantenphysik. „Wir hatten eine gegebene Lichtquelle und eine gegebene Konfiguration als Vorgabe. Nun mussten wir die Frage klären, wie die optimale Form, Größe oder Höhe der Linse, also die finale Optik auszusehen hat. Es geht dabei letztlich um die Optimierung der Linse, also ein klassisches Optimierungsproblem“, so Prof. Schmidt. Ein weiteres Problem für die Mathematiker war es, den Stromfluss durch das nötige Trägermetall zu gewährleisten und dann zu berechnen, wie viel Licht schließlich aus der Linse kommt. Das ist nicht ganz einfach, weil Metall auch Licht absorbiert. „Alles zu lösende Voraussetzungen, um aus dem physikalischen Effekt ein handels- und herstellbares Design zumachen“ ergänzt Benjamin Wohlfeil. Dafür wurden ganz unterschiedliche Linsenformen ausprobiert. Hierfür wurden große Rechner gebraucht und die Mathematik ist angehalten, diese Berechnungen behandelbar zu machen. Schließlich waren die Mathematiker sehr erfolgreich, denn sie konnten den Anteil des austretenden Lichts in ihren Rechnungen von etwa einem Prozent auf über 60 Prozent erhöhen.

Die entwickelte Mikrolinse unterscheidet sich kaum von einer normalen Linse, allerdings wird die Linse im umgekehrten Sinne angewendet. Der „Brennfleck“ ist die einzelne Photonenquelle und die Linse gibt dieses Photon dann effizient in die Umgebung, also den Kommunikationskanal ab. Ohne eine solche Linse würde nur ungefähr jedes 100ste Photon nach außen gelangen.

Gleichzeitig werden beim Fertigungsprozess der Linse alle anderen störenden Quantenpunkte entfernt, so dass der einzig effektive Quantenpunkt in der Linse sitzt. Voraussetzung für diesen Vorgang ist ein ausgeklügeltes insitu Lithographieverfahren, welches in den vergangen vier Jahren in der Gruppe von Prof. Reitzenstein entwickelt wurde. Mit der Berliner Methode kann also voll kontrolliert jeweils eine optimale Linse mit integriertem Quantenpunkt hergestellt werden. Wobei das Material identisch ist, aus dem sowohl der Quantenpunkt wie auch die Linse entstanden sind. Das ist bisher weltweit einmalig, denn die Prozessausbeute liegt mit dieser Methode bei etwa 90 Prozent im Gegensatz zu allen anderen weltweit betriebenen Methoden, deren Ausbeute bei lediglich einem Prozent liegt.

Noch ist die Entwicklung aber nicht so weit, dass dieser Vorgang in fertige Geräte eingebaut werden kann. Behindert wird dies besonders dadurch, dass für den Betrieb extrem niedrige Temperaturen von weniger als -240 Grad Celsius benötigt werden. Das Problem der Kühlung zu lösen wird Aufgabe für die nächsten Jahre sein. Eine weitere Aufgabe wird es sein, von der bisherigen Emissionswellenlänge von 900 Nanometern auf die in der Telekommunikation üblichen 1300 Nanometer zu kommen und die Quellen direkt an eine Glasfaser anzukoppeln. Wenn diese Herausforderungen gemeistert sind, sollte der ersten kommerziellen Einzelphotonenquelle „Made in Berlin“ nichts mehr im Wege stehen.

Schließlich besteht noch das Problem der zu geringen Reichweite dieser Quanten-Datenübertragung, da diese Form der Kommunikation eine Verstärkung der Signale grundsätzlich nicht zulässt. In allen gängigen Glasfaserkabeln werden die Daten jeweils nach wenigen 10 km immer wieder verstärkt, um eine möglichst große Reichweite zu erreichen. In der Quantenkommunikation muss hingegen auf die Teleportation zurückgegriffen werden, die bislang im Wesentlichen aus Science-Fiction Filmen bekannt ist. Hier ist der Einsatz der Matheon-Mathematiker ebenso gefragt wie bei der Aufgabe, die Übertragung schneller zu machen.

Ob diese Aufgabe in den nächsten vier Jahren und damit dem Ende des Sonderforschungsbereichs aufgrund der Höchstdauer von zwölf Jahren erfüllt werden können, glaubt Prof. Reitzenstein nicht. „Dieses zuletzt genannte Problem könnten Aufgabe eines neuen Sonderforschungsbereiches sein. Allerdings sehen wir da einer großen Konkurrenz vor allem aus China entgegen, wo in diese Forschung gerade zwei bis dreistellige Millionenbeträge investiert werden“, so der Physiker.

Berliner SPHERES-Teams erfolgreich 28.01.2016 Details
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Bereits zum fünften Mal betreut das Forschungszentrum Matheon Schulteams aus dem Berliner Großraum beim jährlichen Wettbewerb SPHERES.

Ausgelobt wird dieser Wettbewerb von „Massachusetts Institute of Technology“ (MIT) in den USA. Die „Europäische Weltraum Agentur“ (ESA) und das „Center for the Advancement of Science in Space“ (CASIS) sind Sponsoren. SPHERES (Synchronized Position Hold, Engage, Reorient, Experimental Satellites) sind fußballgroße Satelliten, die als Testinfrastruktur für autonome Rendevous- und Andockmanöver für Raumfahrzeuge und Raumflugkörper dienen. Aufgabe für die SchülerInnen-Teams ist es, optimale Codes für jährlich wechselnde Bewegungsabläufe und Spielszenarien dieser Mini-Satelliten zu entwickeln. Dabei steht nicht nur die programmiertechnische Lösung dieser Aufgabe im Vordergrund, sondern es sollen auch andere Aspekte wie multikulturelle Zusammenarbeit oder die Fähigkeiten zur Strategieentwicklung gefördert werden.

Aus Berlin und Brandenburg nehmen in diesem Jahr fünf Teams teil. Sie kommen vom Liese-Meitner-Oberstufenzentrum, vom Herder-, Hertz- und Käthe-Kollwitz-Gymnasium, alle aus Berlin, sowie der Torhorst-Gesamtschule in Oranienburg. Insgesamt haben sich am Wettbewerb 170 Teams angemeldet, darunter 86 aus den USA, 65 aus Europa und sechs aus Russland. In diesem Jahr erstmals dabei sind Teams aus Australien (10), Costa Rica (3) und Mexiko (1).

Bereits in den letzten Jahren waren die Berliner sehr erfolgreich, viele der vom Matheon betreuten Teams belegten erste Plätze, jedes Jahr war mindestens ein Team im Finale mit dabei. Auch die bereits abgeschlossene erste Runde verlief hoffnungsvoll, die Schüler der Lise-Meitner-Schule landeten sogar als bestes deutsches Team auf einem hervorragenden achten Platz. Aber auch die vier anderen Teams konnten sich für die zweite Runde qualifizieren. In dieser Runde bilden die SchülerInnen jetzt Allianzen mit zwei weiteren Schülergruppen: die Schüler des Lise-Meitner-OSZ mit zwei Teams aus den USA, ebenso wie die SchülerInnen des Herder-Gymnasiums; Hertz- und Käthe-Kollwitz-Gymnasium arbeiten mit jeweils einem Team aus Italien und aus den USA zusammen, die Torhost-Gesamtschule kooperiert mit jeweils einem Team aus Rumänien und Australien.

Insgesamt gibt es 28 Allianzen, von denen 14 ins Finale einziehen werden. Deren Ergebnisse werden dann real auf der ISS-Weltraumstation an echten SPHERES-Satelliten in der Schwerelosigkeit der ISS getestet. Alle Gewinner können diesen Test dank einer Liveschaltung zur ISS miterleben. Die SchülerInnen aus Europa werden hierzu ins „Euro Space Centre“ nahe des ESA-Kontrollzentrums in Belgien eingeladen. Dort soll das Finale voraussichtlich am 8. Januar stattfinden.

Weitere Auskünfte:
Dr. Theo A. Roelofs,
Tel.: +49 (0)30 314 28 043,
E-Mail: roelofs@math.tu-berlin.de

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Mathematischer Modellbau leicht verständlich aufbereitet 27.05.2015 Details
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Dr. Jannik Matuschke von der TU Berlin wird mit dem Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft ausgezeichnet.

Die Doktorarbeit von Dr. Jannik Matuschke vom Institut für Mathematik der TU Berlin ist voller Zahlen und Formeln, so wie es für eine Promotion im Fach Mathematik üblich ist. Ohne die nötigen mathematischen Vorkenntnisse steigt man hier schon nach wenigen Seiten aus.

Susanna Röblitz zur Juniorprofessorin an der FU ernannt 27.05.2015 Details
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Susanna Röblitz, Leiterin der Arbeitsgruppe "Computational Systems Biology" des ZIB, wurde am 11.5.2015 von der FU Berlin zur Juniorprofessorin ernannt.

Frau Prof. Röblitz tritt die Professur am Fachbereich Mathematik und Informatik zum 16. Mai an.

Unsere herzlichen Glückwünsche an Susanna Röblitz und alles Gute!

Von der DFG zur Einsteinstiftung: Das Forschungszentrum Matheon 22.10.2014 Details
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Das Forschungszentrum Matheon als Institution, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird, gehört ab 1. Juni 2014 der Vergangenheit an.

Gleichzeitig beginnt für das Matheon als wissenschaftliche Forschungseinrichtung am 1. Juni 2014 eine hoffnungsvolle Zukunft: Für die nächsten Jahre wird die Forschung des Matheon im Rahmen des neuen Einsteinzentrums ECMath finanziert werden. In dieser Zeit soll dann eine langfristige Konstruktion für das mathematische Forschungszentrum gefunden werden. Mit dem ECMath beginnt eine neue Phase für die Berliner Mathematik. Auch wenn sich die Förderung der Matheon Forschung durch die Einsteinstiftung nicht in der Größenordnung der Förderung durch die DFG bewegt, besteht doch die begründete Hoffnung, dass die Erfolgsbilanz in den nächsten Jahren weitergeschrieben wird. Die Gründung des Matheon 2002 erfolgte durch eine Gruppe von Mathematikern aus FU, HU und TU sowie dem Weierstraß-Institut (WIAS) und Konrad-Zuse-Zentrum (ZIB). Das Konzept für das Zentrum trug der Erkenntnis Rechnung, dass die künftigen und aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Umwelt, Energie, Ressourcenknappheit, Transport, Kommunikation, Produktion, neue Materialien und Gesundheit ohne mathematische Modellierung, Simulation, und Optimierung nicht mehr bewältigt werden können.

Der Antrag von fünf Trägern allerdings stieß bei der DFG zunächst auf Skepsis. Heute hat sich diese Konstruktion durch den Erfolg des Matheon als die Blaupause für viele Exzellenzcluster herausgestellt. Eine wichtige Grundsatzentscheidung war die interne Organisation des neuen Forschungszentrums. Um die anwendungsorientierte Zielrichtung zu dokumentieren wurden als zentrale Struktur die Anwendungsfelder Lebenswissenschaften, Produktion, Elektronik und Photonik, Finanzwissenschaften, Visualisierung sowie Ausbildung gewählt. Die Forschung in diesen Anwendungsfeldern wird durch die mathematischen Teildisziplinen Optimierung und Diskrete Mathematik, Numerische Mathematik und wissenschaftliches Rechnen sowie Angewandte und Stochastische Analysis unterstützt. Wichtige Kriterien für die Förderung der einzelnen Projekte sind ihre Anwendungsorientierung, die interdisziplinäre Kooperation, der Transfer in die Praxis und die Außendarstellung der Ergebnisse. Schließlich legt das Matheon einen hohen Wert auf die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Die erfolgreiche Umsetzung dieser Ziele lässt sich an einigen beeindruckenden Zahlen nachweisen. Über 200 Mathematikerinnen und Mathematiker waren und sind in den 147 Projekten tätig, in denen mit unterschiedlichen Laufzeiten in den vergangenen zwölf Jahren erfolgreich geforscht wurde und wird. Aktuell sind darunter 56 Professorinnen und Professoren aus den fünf Trägereinrichtungen. Jährlich ergehen durchschnittlich fünfzehn Rufe auf Professuren an Matheon-Nachwuchskräfte. Im Förderungszeitraum wurden über 200 Dissertationen und etwa 30 Habilitationen betreut und abgeschlossen. Alle Matheon-Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass sie die künstlichen Grenzen von „reiner“ und „Angewandter Mathematik“ ignorieren. Sie haben verstanden, dass Mathematik ein wichtiges Werkzeug ist, das in allen Bereichen der Gesellschaft zum Fortschritt beitragen kann.

Das Matheon ist an acht DFG-Sonderforschungsbereichen, neun Schwerpunktprogrammen sowie fünf Graduiertenkollegs beteiligt. Zahlreiche ausgegründete Firmen sind am Markt erfolgreich. Die Zahl der Auszeichnungen für Matheon-Mitglieder geht in die Hunderte, darunter fünf ERC-Grants. Das Forschungszentrum insgesamt wurde als Ort im Land der Ideen ausgezeichnet. Auch die erstmalige Installierung eines festen Büros der Internationalen Mathematiker Union (IMU) in Berlin geht auf den hervorragenden Ruf zurück, den die Berliner Mathematik weltweit genießt.

Die Nachwuchsförderung des Matheon beginnt bereits in den Schulen. Jährlich besuchen weit über 1.000 Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Matheon -Veranstaltungen. Digitaler Adventskalender, MatheathlOn, das Schülerlabor „MathExperience“ oder die Urania-Vorträge „MathInside“ sind bei Lehrern wie Schülern gleichermaßen beliebt. Nicht nur in der Region, sondern teilweise weltweit. Am Mathekalender nehmen mittlerweile Schülerinnen und Schüler aus über 50 Ländern teil, seit ein paar Jahren gibt es auch eine niederländische Version, der MatheathlOn fand in diesem Jahr sogar in Nairobi statt.

10. Vektoria Award, 20.01.2015 Details
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dem Kreativpreis für Schüler und Schülerinnen von CASIO!

Schüler können Film zur Verbindung von Mathe und Musik drehen.

Nobelpreisträger John Nash stirbt bei Autounfall 19.06.2015 Details
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Der US-Mathematiker und Nobelpreisträger John Forbes Nash ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Der Film „A Beautiful Mind“ mit Russel Crowe in der Hauptrolle machte ihn auf der ganzen Welt bekannt.

Der US-Mathematiker und Nobelpreisträger John Forbes Nash, dessen Geschichte 2001 in „A Beautiful Mind“ verfilmt wurde, ist bei einem Autounfall unweit von New York ums Leben gekommen. Das bestätigte die Polizei in New Jersey der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. Zuvor berichtete der regionale Nachrichtendienst NJ.com dass der 86-Jährige und seine Frau Alicia (82) am Samstag (Ortszeit) in einem Taxi auf einer Fahrt von der Universitätsstadt Princeton (New Jersey) verunglückten. 1994 war Nash der Nobelpreis für Wirtschaft verliehen worden. Im Jahr darauf schloss er sich dem Institut für Mathematik in Princeton an, wo er bis zuletzt tätig war. Nash war an Schizophrenie erkrankt. Er wurde im Film von Hollywoodstar Russell Crowe verkörpert. (dpa)

Chancen nutzen, jetzt noch anmelden 15.12.2014 Details
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Seit 1. Dezember ist der Oberstufenkalender-Mathekalender des Forschungszentrums Matheon wieder am Start.

Auch wer sich bisher noch nicht registriert hat, kann sich noch bis zum 31.12. beteiligen und alle Aufgaben lösen. Eine wunderbare Beschäftigung in den Weihnachtsferien. Wer bis 31. Dezember möglichst viele Aufgaben richtig löst, hat auch noch Chancen, einen der tollen Preise gewinnen. Also mitmachen!! Die große Preisverleihung findet am 23. Januar 2015 in Berlin an der Technischen Universität statt.

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Spannende Mathematik 15.12.2014 Details
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29 mathematische Kurzkrimis als Buch erschienen

Wenn es so richtig schön spannend wird, wenn man mitfiebert, ob und wie der gerissene Täter gefasst wird, sich fragt, wie gut der Kommissar kombiniert, dann ist Krimizeit. Wenn die Geschichte so richtig logisch durchgeplant und bis zum Schluss kniffelig ist, dann hat das alles auch mit Mathematik zu tun. Das jedenfalls dachte sich das Forschungszentrum Matheon und lobte 2013 einen Preis für den besten mathematischen Kurzkrimi aus. 136 Autorinnen und Autoren sandten darauf hin ihre Geschichten ein. Eine Jury aus Mathematikern und Literaturagenten wählte daraus zunächst 30 Storys aus, aus denen dann die drei Preis-träger ausgewählt und auf einer öffentlichen Preisverleihung im November 2013 an der TU Berlin geehrt wurden.

Diese drei Krimis hat Rudolf Kellermann von der Pressestelle des Matheon nun ebenso wie 26 weitere in dem Buch „Unberechenbar - mathematische Kriminalgeschichten“ zusammen-gefasst. Darunter ist auch der ebook-Bestseller „Anonymus“ von Christian Jaschinski. Erschienen ist das Buch jetzt im Westkreuz-Verlag und ab sofort in den Buchhandlungen zu bestellen.

Auch wenn es tatsächlich in allen Storys um Mathematik geht, sind sie teilweise heiter, teilweise etwas absurd, teils mit geschichtlichem Hintergrund, andere hoch aktuell, alle jedenfalls für Nicht-Mathematiker verständlich. „Unberechenbar“ ist also kein Fachbuch, sondern eine lockere und durchaus spannende Lektüre und bestens geeignet für den weihnachtlichen Gabentisch. So spannend kann Mathematik sein!

Kristine Al Zoukra, Rudolf Kellermann, Forschungszentrum Matheon (Hrsg.)
Unberechenbar – mathematische Krimigeschichten
Westkreuz-Verlag Berlin/Bonn
ISBN 978-3-944836-18-8
Preis: 14.90

Weitere Auskünfte: Rudolf Kellermann,
Forschungszentrum Matheon,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Tel.: 030 31429274,
Email: kellermann-aet-matheon-punkt-de

Lange Nacht: Jogging für’s Gehirn 15.06.2015 Details
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Von wegen Angst vor Mathe!

Über 6.000 Knobelaufgaben wurden am Stand des Forschungszentrums Matheon bei der Langen Nacht der Wissenschaften am 13. Juni 2015 gelöst! Neben den wieder komplett ausgebuchten Roberta-Workshops war dieses vom Matheon, MINTgrün und dem innoCampus erdachten Gewinnspiels eine der großen Attraktionen im TU-Mathegebäude. Angelehnt an den bekannten Matheon-Kalender (siehe www.mathekalender.de/matheon) konnten die verschiedenen Karten mit den Lösungen der Knobelaufgaben ausgefüllt werden und kamen dann in eine große Lostrommel.

Von einfachen Knobelaufgaben für die sehr Jungen bis hin zu Logikaufgaben für jedes Alter knobelten alle TeilnehmerInnen fleißig im Foyer des Mathegebäudes der TU Berlin. Alle TeilnehmerInnen konnten sich bis zu 18 verschiedenen Aufgaben aussuchen, welche mit richtiger Lösung als Los für das Gewinnspiel gewertet wurden. Um 23.00 Uhr wurden dann die GewinnerInnen vor Publikum ermittelt und konnten sich über einen der zahlreichen Preise freuen. Teilnehmen konnten Menschen jeden Alters und so reichte die Spanne auch von 7 bis 70.

Außerdem sollten die BesucherInnen den Satz „Mathe ist....“ ergänzen. „Es gab mehr Fragen zu dieser Bitte, als zum Verständnis der Aufgaben“, sagt Tugba Scherfner vom Matheon. Ergebnis ist eine bunte und unterhaltsame Mischung von Texten. Von einfach nur „Mathe ist cool“ bis „ Mathe ist Philosophie und schlechte Noten“ finden sich verschiedenste Interpretationen und Beschreibungen von Mathematik. Literarisch gab sich eine Schülerin, für die Mathe „..eine poesiereiche Wissenschaft“ ist. Einig waren sich wahrscheinlich alle TeilnehmerInnen mit einem 12 jährigen Schüler, für den Mathe „Jogging für’s Gehirn“ ist.

Wir danken unseren TeilnehmerInnen für die zahlreichen Antworten und unseren beiden Partnern sowie den zahlreichen HelferInnen für die gemeinsame Durchführung dieser Aktion. In der Galerie gibt es noch ein paar Eindrücke zu diesem tollen Abend.

Gallery

KlarText – Jetzt bewerben 14.11.2014 Details
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Die Klaus Tschira Stiftung sucht junge Nachwuchswissenschaftler, die exzellent forschen und anschaulich schreiben.

Der Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft KlarText! wird vergeben in den Fächern Mathematik, Biologie, Chemie, Informatik, Neurowissenschaften und Physik. Wenn Sie in einem dieser Fächer im Jahr 2014 promoviert wurden und ihre Forschungsergebnisse in einem populärwissenschaftlichen Artikel beschreiben möchten – dann bewerben Sie sich um den Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft 2014. Die Bewerbungsfrist endet am 28. Februar 2015.

Mitmachen lohnt sich! Die besten Artikel werden mit je 5.000 Euro ausgezeichnet und in einer Sonderbeilage der Zeitschrift „bild der wissenschaft“ veröffentlicht. Jeder Bewerber kann am zweitägigen „Workshop Wissenschaftskommunikation“ in Heidelberg teilnehmen.

www.klaus-tschira-preis.info

Attention! 14.07.2015 Details
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On Friday 10 July, from 17.00 clock the server must be taken for about three hours by the net.

The reason is installation work .

Math Competition of Matheon research center - now in English! 14.01.2016 Details
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For over 10 years the Matheon research center has been challenging students with its online math competition “Matheon-Kalender“.

This year the competition is offered in three languages: German, Dutch and – that’s new – in English! Between November 1st and December 31st anyone can sign up for free at www.mathekalender.de.
br> The idea of the “Matheon-Kalender“: Solve a new math problem online each day between the 1st and the 24th of December. The 24 math exercises may be solved until December 31st. Students from High School, College, teachers and everyone that is interested in math is invited to participate in the contest.

Each year in December, scientists of the Matheon research center (Germany) and the 3TU.AMI (Netherlands) create puzzles and brain-teasers for participants from over 50 different countries. The calendar enjoyed great popularity in German-speaking countries for many years already. The two lower levels of the contest – provided (in German only) by the German Mathematical Society – attract 150.000 participants each season. The Dutch version is also well established thanks to our cooperation partners of 3TU.AMI.

With a little bit of luck any participant has the chance to win something, even if not all questions are answered correctly. More details can be found on our website. Don´t miss the amazing experience of solving math problems that show „Math is more than calculus!“. Register in November, riddle in December and win in January!

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MatheathlOn Ergebnisse 13.10.2015 Details
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Weit über 100 Läuferinnen und Läufer starteten am 13. Juli beim diesjährigen MatheathlOn des Matheon.

Angefeuert wurden sie von ihren Klassenkameraden sowie ihren Lehrerinnen und Lehrern, die Klassen kam aus insgesamt 25 Schulen. Hier finden Sie die Ergebnisse der einzelnen Läufe, die Bilder vom Wettkampf finden Sie ab 21.7 auf dieser Seite.

BIMoS Day “Hierarchical Tensor for High-Dimensional Problems - Concept, Algorithms and Applications” 12.02.2016 Details
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Speakers: Prof. Dr. Reinhold Schneider (TUB) and Prof. Dr. André Uschmajew (Uni Bonn)

When: February 1st, 2 pm - 5 pm (14.00 Uhr s.t.)

Where: H 3005, TUB Main Building

Please register via office@bimos.tu-berlin.de
Seating is limited.

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BIMoS Day “Multiscale Modeling 12.02.2016 Details
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Speaker: Prof. Dr. Barbara Wagner (TUB)

When: February 8th, 2 pm - 5 pm (14.00 Uhr s.t.)

Where: H 3005, TUB Main Building

Please register via office@bimos.tu-berlin.de
Seating is limited.

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S-Bahn Challenge Weltrekord 11.05.2015 Details
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Ein neuer Weltrekord im Abfahren des gesamten Berliner S-Bahnsystems wurde am Samstag, dem 10. Januar 2015, von einem Deutsch-Niederländisch-Österreichischen Team von Kunst- und Mathematikstudenten aufgestellt.

Die Rekordhalter (von links nach rechts) Loes Knoben (Uni Twente/ZIB), Isabel Beckenbach (ZIB), Niels Lindner (HU Berlin), und David Kretz (Wien/Bard College Berlin) benötigten genau 15 Stunden und 4 Minuten, um alle 166 Stationen und 171 Strecken des 331,5 km langen Netzes abzufahren. Sie verbesserten damit den bisherigen Rekord vom 21. Juni 2014 um 1 Stunde und 57 Minuten -- und das trotz schwerer Betriebsstörungen durch den Orkan "Felix", der verschiedene Streckenabschnitte durch entwurzelte Bäume und umgestürzte Baugerüste blockierte. Aber nach fast 7 Stunden, in denen alles perfekt gelaufen war, wollte das Team nicht aufgeben. Unter Verwendung von Schienenersatzverkehren und Regionalzügen schafften sie es, nur 80 Minuten Verspätung über die geplante Reisezeit von 13 Stunden und 44 Minuten hinaus einzufahren. Loes Knoben von der Universität Twente, die gerade ein Erasmus-Praktikum am Zuse-Institut Berlin durchführt, hatte diesen Plan mit Hilfe von mathematischen Optimierungsmethoden unter Anleitung von Isabel Beckenbach und Ralf Borndörfer berechnet. Tatsächlich war das Team anfangs sogar schneller als theoretisch möglich unterwegs, weil es eine eigentlich 'unmögliche' Verbindung mit 0 Minuten Umsteigezeit erreicht hatte. "Und vielleicht schaffen wir es nochmal in 13 Stunden und 20 Minuten? Wer weiss.", sagt Initiator David Kretz. Herzlichen Glückwunsch!

Volker Bach ist der neue Präsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) 10.12.2014 Details
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Ab 1. Januar 2015 wird Volker Bach, Professor für Mathematik an der Technischen Universität Braunschweig, die Geschicke der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) lenken.

Er war von 2013 bis 2014 bereits Vizepräsident der DMV. Er löst damit Prof. Jürg Kramer von der HU Berlin und Mitglied im Matheon-Vorstand ab, Neuer Vizepräsident ab 2015 wird Michael Röckner, Professor für Mathematik an der Universität Bielefeld, sein.

Präsidenten- und Vizepräsidentenamt der DMV sind Ehrenämter und wechseln alle zwei Jahre. Volker Bach wurde an der ETH Zürich promoviert und habilitierte sich an der TU Berlin. Er war elf Jahre lang Professor an der Universität Mainz, bevor er 2010 einen Ruf an die Technische Universität Braunschweig annahm. Bach war Heisenberg Fellow der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und erhielt den Gerhard Hess-Preis der DFG (1998).

Marika Karbstein gewinnt GOR Dissertationspreis 2014 10.12.2014 Details
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Die Gesellschaft für Operations Research (GOR) vergibt alljährlich auf ihrer Jahrestagung einen Preis für bis zu vier hervorragende Doktorarbeiten auf dem Gebiet des Operations Research.

In diesem Jahr wurde Frau Karbstein für ihre Disseration "Line Planning and Connectivity" ausgezeichnet. Die Arbeit entwickelt eine mathematische Theorie des Pfadzusammenhangs in Graphen, um damit Liniennetze im öffentlichen Nahverkehr zu optimieren. Sie entstand im Rahmen des Forschungsprojektes "B15 Service Design in Public Transport" des Berliner DFG-Forschungszentrums Matheon. Der Preis wurde Frau Karbstein am 03.09.2014 auf der Eröffnungsveranstaltung der diesjährigen GOR-Jahrestagung an der RWTH Aachen am 03.09.2014 vom Vorsitzenden des Preiskomitees Prof. Dr. Alf Kimms überreicht.

Mit Mathematik die Welt verstehen und beschreiben 10.12.2014 Details
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TU Berlin gründet und finanziert eine neue internationale Graduiertenschule

Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses richtet die TU Berlin eine neue internationale Graduiertenschule ein. Auf der Basis von mathematischen Modellen werden Methodiken zur Simulation und Analyse realer Prozesse entwickelt. Damit sollen verschiedenste Phänomene und Probleme, die bei der Anwendung von Technologien zum Beispiel im Ingenieurbereich auftreten, verstanden und gelöst werden. Darauf liegt der Fokus der Forschung innerhalb des Graduiertenkollegs. Das Besondere der „Berlin International Graduate School in Model and Simulation based Research“ (BIMoS) ist, dass sie hochgradig interdisziplinär ausgerichtet ist und nicht mit Drittmitteln, sondern für die nächsten drei Jahre ausschließlich von der TU Berlin finanziert wird.

Neben Geld für eine Koordinationsstelle und ein Sekretariat stellt die Universität für die nächsten drei Jahre 50.000 Euro zur Verfügung. Darüber hinaus stiften die Universität und die Fakultäten insgesamt sieben Stipendien, die mit 1500 Euro pro Monat dotiert sind.

Die Interdisziplinarität zeigt sich darin, dass alle sieben Fakultäten der Universität von den Geisteswissenschaften, über die Naturwissenschaften und Mathematik bis hin zu den ingenieurwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen involviert sind. „Diese hohe interdisziplinäre Vernetzung war uns wichtig, weil nur durch das Zusammenspiel von Methodiken verschiedener Disziplinen hochkomplexe Probleme der heutigen Zeit wie zum Beispiel aus den Ingenieurwissenschaften gelöst werden können“, sagt Dr. Jörn Sesterhenn, Professor für Numerische Fluiddynamik. Zusammen mit der Mathematikerin und Einstein-Professorin Dr. Gitta Kutyniok wird er die Graduiertenschule leiten.

Zu den Themen, mit denen sich die zu Beginn circa 50 Doktorandinnen und Doktoranden der Graduiertenschule beschäftigen werden, gehören die hochdimensionale Datenanalyse, inverse Probleme, diskrete Optimierung, robuste und stabile numerische Simulationen und Modellierung. Um mathematische Methoden überhaupt nutzen zu können, müssen physikalische, chemische oder mechanische Prozesse mathematisch beschrieben werden oder anders ausgedrückt, sie müssen in die Sprache der Mathematik, in ihre Formeln und Gleichungen, übersetzt werden. Ein hochkomplizierter Vorgang, der bei der Modellierung geschieht.

„Die hochdimensionale Datenanalyse kommt zum Beispiel in der Proteomik-Forschung bei der Analyse von Proteomik-Daten zum Einsatz“, sagt Gitta Kutyniok. Ein Proteom ist die Gesamtheit aller in einer Zelle vorkommenden Proteine, die einer permanenten zeitlichen Veränderung unterliegen. Da die Proteine einer Zelle Auskunft geben über Erkrankungen, stellt sich die Frage, ob mit Hilfe der hochdimensionalen Datenanalyse zum Beispiel Aussagen über eine Krebserkrankung getroffen werden können. Solche Diagnosen nur aufgrund von Proteomik-Daten treffen zu können bietet den Vorteil, dass dem Patienten lediglich Blut abgenommen wird und er sich keinen aufwendigen Untersuchungen unterziehen muss.

Ein anderes wichtiges Forschungsfeld in der Graduiertenschule sind die sogenannten Inversen Probleme. „Darunter versteht man in der Wissenschaft jene Probleme, bei denen man aus der Beobachtung der Ergebnisse auf die Ursachen schließen möchte. Ausgangspunkt ist die Nichteindeutigkeit der Situation. Ein klassisches Beispiel ist: Welche Frage könnte gestellt worden sein, wenn die Antwort ‚blau‘ ist? Zu dieser einen Antwort könnten unendlich viele Fragen geführt haben“, erläutert Jörn Sesterhenn. „Eines der Projekte beschäftigt sich deshalb mit der Rekonstruktion von Strömungsdaten aus Bildern.“ Die Methode lasse sich ebenso anwenden auf die Optimierung einer Situation, so der Wissenschaftler. Ausgehend vom Optimum wird nach den Bedingungen gesucht, die dazu geführt haben.

Zur Eröffnung der Graduiertenschule möchten wir Sie herzlich einladen:

Zeit: am Mittwoch, dem 19. November 2014, 16.00 bis 18.00 Uhr
Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni 135,10623 Berlin, Lichthof

Bitte melden Sie sich an unter: http://www.dialogplattform.tu-berlin.de/?151750

Programm zur Eröffnung der Graduiertenschule BIMoS:

Begrüßung:
Prof. Dr. Angela Ittel, TU Berlin, Vizepräsidentin für Internationales und Lehrkräftebildung
Prof. Dr. Gitta Kutyniok, TU Berlin, wissenschaftliche Direktorin von BIMoS und Leiterin des Fachgebietes Angewandte Funktionalanalysis
Prof. Dr. Jörn Sesterhenn, TU Berlin, wissenschaftlicher Direktor von BIMoS und Leiter des Fachgebietes für Numerische Fluiddynamik

Präsentation der Ziele und Inhalte von BIMoS:
Prof. Dr. Gitta Kutyniok und Prof. Dr. Jörn Sesterhenn

Vorträge

Model Reduction for Modeling and Simulation of Large-scale Dynamical Systems
Dr. Serkan Gugercin, Fakultät Mathematik, Virginia Tech, USA

Modeling, Simulation and Optimization of Real World Processes
Prof. Dr. Volker Mehrmann, TU Berlin, Leiter des Forschungszentrums Matheon und des Einstein-Zentrum für Mathematik Berlin (ECMath) sowie des Fachgebietes Numerische Mathematik

Führungswechsel 2015 Mathematiker Martin Grötschel zum Präsidenten der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) gewählt 10.12.2014 Details
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Die Versammlung der Mitglieder der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) hat Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Martin Grötschel (66) zum Nachfolger von Prof. Dr. med. Dres. h. c. Günter Stock im Amt des Akademiepräsidenten gewählt.

Die zehnjährige Amtszeit von Günter Stock endet satzungsgemäß im Jahr 2015, die Amtsübergabe wird auf dem Leibniztag am 6. Juni 2015 stattfinden. Martin Grötschel sagte nach der Wahl: „Einer Akademie mit weltweiter Bedeutung, mit einer mehr als dreihundertjährigen Geschichte, mit herausragenden Mitgliedern und vielen spannenden Forschungsprojekten vorzustehen, ist nicht nur eine große Herausforderung sondern auch eine besondere Verpflichtung. Ich nehme diese Aufgabe gerne an und freue mich, mich für die BBAW als Präsident einsetzen und meine nationalen und internationalen Erfahrungen als Wissenschaftler und Wissenschaftsmanager in ihre Leitung einbringen zu dürfen. Berlin hat sich in den letzten Jahren (erneut) zu einer Wissenschaftsstadt mit großer Strahl- und Anziehungskraft entwickelt. Die BBAW hat dazu einen wichtigen Beitrag geleistet und wird alles dafür tun, dass die wissenschaftliche Bedeutung der Region Berlin-Brandenburg nicht nur erhalten bleibt, sondern weiterhin zunimmt.“

Martin Grötschel gilt als einer der international profiliertesten Vertreter der kombinatorischen Optimierung; besondere Verdienste hat er sich u. a. beim Transfer von mathematischen Methoden in eine große Vielfalt praktischer Anwendungen erworben. Er ist Professor im Mathematischen Institut der Technischen Universität Berlin, Präsident des Konrad-Zuse-Zentrums für Informationstechnik und Generalsekretär der Internationalen Mathematischen Union, IMU. Er war Mitbegründer und langjähriger Sprecher des DFG-Forschungszentrums Matheon und ist seit 2011 Vorstandsvorsitzender der Einstein Stiftung Berlin.

Günter Stock begrüßte die Entscheidung der Gremien für Martin Grötschel nachdrücklich und beglückwünschte ihn zu seiner Wahl. „Mit ihm wird ein international anerkannter Wissenschaftler und erfahrener Wissenschaftsmanager an der Spitze der Akademie stehen, der sich in seiner dann 20-jährigen Mitgliedschaft in der Akademie bereits in besonderer Weise um sie verdient gemacht hat. Er ist seit 13 Jahren Mitglied des Vorstandes und des Rates der BBAW. Er war konzeptionell an der Vorbereitung der 2011 in Kraft getretenen Akademiereform beteiligt und hat sich in diversen Arbeitsgruppen engagiert: Er war u. a. Mitglied der Interdisziplinären Arbeitsgruppe „Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache des 20. Jahrhunderts“, er hat die seit 2001 bestehende Initiative TELOTA zur Digitalisierung der Arbeits-, Forschungs- und Publikationsprozesse in der BBAW mit initiiert und war bis 2010 deren Sprecher. Es ist ganz entscheidend sein Verdienst, dass die BBAW auf dem Gebiet der Digitalisierung geisteswissenschaftlicher Forschung in der Akademienlandschaft eine Vorreiterrolle innehat.“

Martin Grötschel ist außerdem Mitglied der Interdisziplinären Arbeitsgruppe „Zukunft des wissenschaftlichen Kommunikationssystems“. Im Bereich der internationalen Beziehungen der Akademie knüpfte er vertragliche Beziehungen zur Vietnamese Academy of Science and Technology und regte dazu diverse Kooperationsprojekte an. Er engagierte sich intensiv im Rahmen der öffentlichen Aktivitäten der Akademie, insbesondere auch in der seit 2001 bestehenden Initiative „Akademievorträge an Brandenburger Schulen“.

Für seine Forschungstätigkeit erhielt Martin Grötschel zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft für herausragende wissenschaftliche Leistungen, den John von Neumann Theory Prize des Institute for Operations Research and Management Science, den Karl Heinz Beckurts-Preis für besondere Erfolge in der Forschung und deren Umsetzung in die industrielle Praxis und den Berliner Wissenschaftspreis. Er ist seit 2007 als erster Deutscher Generalsekretär der IMU. Neben seiner Mitgliedschaft in der BBAW ist Martin Grötschel Ordentliches Mitglied der Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften sowie von acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, und er ist Foreign Member der US National Academy of Engineering.

A Realistic Hope to have Children 09.11.2015 Details
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Mathematicians develop a “virtual hospital” to optimise in-vitro fertilisation.

The birth of some children can be unplanned, and sadly sometimes even unwanted. On the other hand, many couples long dearly for a child but have their wish unfulfilled due to various medical reasons. Statistically, the problem resides about half the time with the man and half the time with the woman. For many years now, however, medical progress has allowed the artificial fertilisation of female egg cells. The egg cells are taken from the woman and fertilisation is performed in-vitro. Before this can be done, the woman’s normal menstrual cycle first has to be gradually “regulated down” by medication over several days in order to be subsequently restarted – again by medication. The aim is to induce as many egg cells as possible to mature so that they can then be harvested. Exactly what medications are used in the procedure, and at what doses, depends on many individual criteria.

Austrian physician Berthold P. Wiesner is regarded as a pioneer in the field of artificial insemination. He performed many of the first tests between 1940 and 1960 in London. However, Wiesner became a controversial figure after it was discovered that he had contributed most of the donor sperms himself. The first “test tube baby” came into the world in 1978. Since then, the number of births after in-vitro fertilisation (IVF) or intracytoplasmic sperm injection (ICSI) has increased drastically. In Germany, about two percent of all children are born through artificial fertilisation by now. The procedure is never truly risk-free; it is difficult and in many cases unsuccessful. The main reasons for this are variability in the female hormonal cycle and the resulting patient-specific differences; especially in cases of fertility disorders. To find solutions, medical practitioners, biologists, computer scientists and mathematicians have teamed up in the EU project PAEON. The mathematical part in this research consortium is being undertaken by Prof. Susanna Röblitz and Dr. Rainald Ehrig of the Zuse Institute Berlin and members of Matheon. Together with the Zuse Institute, the PAEON project involves members from the Lucerne University of Applied Sciences, ETH Zurich and Hannover Medical School. The project is coordinated by scientists of the Università di Roma Sapienza.

An estimated 12–15 percent of couples have their desire for children unfulfilled. On average, these couples spend around 10 percent of their annual income on in-vitro fertilisation. About 40 percent of all female infertility cases can be attributed to hormonal disorders. The success rates of IVF and ICSI have never exceeded 35 percent. “The goal of our mathematical approach is to develop a model-based decision-making aid for the physicians, which firstly contributes towards a better understanding of the highly complex processes in the female cycle and, secondly, provides the opportunity to simulate and optimise the treatment strategy on the computer, thus making it more efficient. Of course, another important aspect is to reduce the costs,” Susanna Röblitz explains.

The female hormonal cycle follows a fixed series of precisely coordinated processes. It begins with the maturation of the follicle containing the egg cells, followed by ovulation, which is the release of the egg cell. Normally only a single egg cell is released from the largest follicle for fertilisation. After ovulation, the so-called corpus luteum starts to develop. If a pregnancy does not occur, then the corpus luteum degenerates and the uterine lining is shed leading to bleeding at the beginning of the next cycle. All of these processes are controlled by hormones. In artificial fertilisation, the task is to stimulate multiple follicles to ovulation so that several fertile egg cells can be harvested from the woman. This stimulation is done by administering hormones externally, meaning by medication.

Unfortunately, the problems already start here: “The treatment standards of clinics vary very much. Even discounting clinical negligence, which surely exists, use of the right medications and their individual dosing is not easy,” says Rainald Ehrig. This is one of the most important starting points for PAEON. Based on medical data, the mathematicians from Berlin have initially modelled an idealised cycle of a healthy woman. “There is still ambiguity regarding the highly variable nature of this cycle in women – for a woman individually as well as across women,” Susanna Röblitz continues. The next step was therefore to model hormone profiles and follicle development accounting for the differences between individuals, the reasons for dysregulation in hormonally caused fertility disorders, and the influence of external factors (e.g. age and smoking). The aim is to integrate treatment options into the model and simulate them on the computer. Rainald Ehrig describes the mathematical task as follows: “We first develop a model that takes into account the cycle, the maturation of the follicle, the changes under medication, and external influencing factors. This model is continuously validated with real patient data in order to finally allow a meaningful prediction that is ultimately introduced into the actual treatment strategy.” For this to be possible, the model must not be restricted to any of the individual components, instead, it must allow a description of the entire complex system.

The starting point is a conceptual model that predicts how the biological system behaves under given external conditions. This conceptual model is then complemented by data from an experimental model. From these two models, the mathematical model is finally developed. “Here we keep in mind Albert Einstein‘s saying, that mathematical models should be made as simple as possible, but not simpler,” Susanna Röblitz says. A major problem, however, is that many model parameters are unmeasurable and therefore unknown. This is compounded by the fact that most biological processes are largely nonlinear and therefore exhibit no easily predictable patterns of behaviour. “Such complex systems can only be studied using new mathematical methods,” the mathematician continues.

Of course the mathematical models include the known effects of various drugs that are administered during an IVF. This is done by modelling the pharmacodynamics of the ingredients of these drugs, for example their concentrations in the blood over time.

The research will ultimately result in a “virtual hospital” based on virtual patients and complemented with real data collected by physicians. Its output will give physicians a data-substantiated suggestion for a targeted and efficient treatment for the individual. When a real patient comes into the clinic with her data profile, her profile can be compared with the existing data. This yields an initial suggestion for the physician as to how the treatment could be performed. From then on, the system accompanies the treatment and can repeatedly propose suggestions over the course of time. Additionally, one can simulate on the computer new combinations of drugs whose actions would otherwise have to be tested on real patients. Yet, the two mathematicians see this still as a long way to go. “For sure our system ought not only to increase the chance of success, but also reduce the risk and the costs. That is a huge mathematical challenge,” Susanna Röblitz asserts.

The project PAEON has been running since 2013. The project has been recently reviewed for the second time and considered as successful. The EU funding, however, is set to expire next year. The two mathematicians expect to have a demonstration of the “virtual hospital” by then. “Unfortunately, EU projects are usually not prolonged. The project group, however, would very much like to continue its research. So far, all partners have been primarily scientifically oriented. Perhaps there will be a commercial partner in future. The EU has great interest in commercialising its projects,” says Susanna Röblitz.

More information: Prof. Susanna Röblitz,
tel.: +49-30-84185156,
email: susanna.roeblitz-aet-zib-punkt-de or

Dr. Rainald Ehrig,
tel.: +49-30-84185282,
email: ehrig-aet-zib-punkt-de

Preise beim Vektoria Award vergeben 08.05.2015 Details
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Beim Kreativwettbewerb Vektoria Award von CASIO zeigten Schülerinnen und Schüler der 5. bis 13. Klasse in einminütigen Videos den Zusammenhang zwischen Mathematik und Musik.

Teams aus ganz Deutschland stellten sich der Herausforderung mit kreativen und inhaltlich anspruchsvollen Beiträgen. Die Videos wurden von einer fachkundigen Jury aus den Bereichen Mathematik, Musik und Film bewertet. Unterstützt wurde der Wettbewerb auch vom Forschungszentrum Matheon.

Jetzt stehen die drei Preisträger fest. Die mit 1.500 Euro dotierte Goldene Vektoria erhält Alexander Voelz aus der 9. Klasse der Jürgen-Fuhlendorf-Schule in Bad Bramstedt. Gleich zwei Preise gehen an die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Coswig in Sachsen. Die Silberne Vektoria (1.000 Euro) erhält das Team der 10. Klasse, die Bronzene Vektoria und damit 500 Euro bekommt Johannes Mittrach aus der 11. Klasse. Alle drei Filme finden Sie hier:

In front of a full house, the prices of the Mathe-Adventskalender were awarded on January 22. 08.02.2016 Details
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The pictures of the award ceremony can be found here.

You can find the challenges of the Matheon-Kalender here

Prof. Thorsten Koch receives Google Faculty Research Award 03.02.2015 Details
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Für Forschungsarbeiten zu „Mixed Integer Optimization as a Service“ erhält Prof. Dr. Thorsten Koch (ZIB/TUB) einen Google Faculty Research Award. Prof. Koch leitet die Abteilung Wissenschaftliche Information am ZIB und lehrt zu „Software und Algorithmen für die diskrete Optimierung“ an der TU Berlin. Die Forschungsarbeiten gliedern sich ein in die Schwerpunkte des ZIB zu komplexen datenintensiven Prozessen wie sie im Forschungscampus MODAL (Mathematical Optimization and Data Analysis Laboratories) und im BBDC (Berlin Big Data Center) untersucht werden.

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Liebe Mitglieder des Forschungszentrums Matheon, 02.10.2015 Details
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Herr Professor Grötschel geht zum 30.9.2015 in den Ruhestand, da er zum 1.10.2015 sein neues Amt als Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften antritt.

Auch wenn die Kontake zur BBAW und natürlich zu Herrn Grötschel weiterbestehen, möchten wir uns natürlich ordentlich von ihm verabschieden.

Dafür laden wir ganz herzlich ein:
Freitag den 25.9.2015,
um 16.00 Uhr,
im Mathematikgebäude der TU Berlin
Straße des 17 Juni,
Hörsaal MA 001

Anschließend findet ein Empfang in der Mathematikbibliothek statt.

Wir bitten Sie, sich diesen Termin vorzumerken und hoffen auf eine zahlreiche Teilnahme .

GAMM-Preis für Joscha Gedicke 02.06.2015 Details
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Dr. Joscha Gedicke vom WIAS und Matheon-Mitglied hat einen der vier diesjährigen Preise der Dr.-Körper-Stiftung der Gesellschaft für Angewandte Mathematik und Mechanik (GAMM) erhalten.

Der Preis wird für die besten Dissertationen des vergangenen Jahres in Angewandter Mathematik und Mechanik verliehen. Dotiert ist der Preis mit 250 € und einer zweijährigen kostenlosen Mitgliedschaft in der GAMM. Dr. Gedicke, der gerade an der Louisiana State University forscht, erhielt den Preis für seine Arbeit „On the Numerical Analysis of Eigenvalue Problems“.

Secondary school students from Berlin and Brandenburg in finals 02.02.2016 Details
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For the fifth time in a row teams supervised by Matheon made it into the finals of the SPHERES tournament of the Massachusetts Institute of Technology.

And again in the finals! For the fifth time in a row secondary school teams from Berlin and Brandenburg participated in the international Zero Robotics SPHERES Tournament and for the fifth time some of these teams made it into the Finals. Becoming the overall winners, however, turned out not to be feasible this year. “An overall winner of this year’s tournament could not be determined unambiguously due to unexpected technical problems with the SPHERES satellites on the International Space Station ISS.” says Dr. Theo Roelofs from the Research Center Matheon, who coached the regional teams also this year. “For the students this is of course somewhat surprising and disappointing; however, at the same time it shows them the tough reality of working with high-level technology”.

The Tournament is organised and run by the Massachusetts Institute of Technology (MIT) from the USA and sponsored by the European Space Agency (ESA) and the Center for the Advancement of Science in Space (CASIS). SPHERES (Synchronized Position Hold, Engage, Reorient, Experimental Satellites) are football-sized satellites that are being used as test infrastructure for autonomous rendezvous- and docking-manoeuvres of space vehicles. The challenge for the students’ teams is to develop optimal codes for specific motion sequences and scenarios according to the game plot as defined in each year’s game. In this process they build alliances with two other teams from abroad. The best 14 alliances then get the opportunity to have the codes that they developed be executed by astronauts aboard the ISS.

From the Berlin region five secondary school teams participated this year: Lise-Meitner-Oberstufenzentrum, Herder-, Heinrich-Hertz- and Käthe-Kollwitz-Gymnasium, as well as the Torhorst-Gesamtschule in Oranienburg. In total 170 teams started in this year’s tournament, among them 86 from USA, 65 from Europe, 6 from Russia, 10 from Australia, 3 from Costa Rica as well as 1 team from Mexico. The teams coached by Matheon built alliances with teams from the USA, Italy, Romania and Australia. The teams from Herder-Gymnasiums, Lise-Meitner-Oberstufenzentrums and Torhorst-Gesamtschule made it into this year’s Finals. Together with Dr. Roelofs they got to attend the European ISS Finals Event that took place at the ESA Center in Redu (Belgium), where they were connected via live videoconference to parallel events at MIT and Australia and of course to the ISS.

Geschichten von Licht und Schatten 01.12.2014 Details
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Fotoausstellung in der Mathematischen Fachbibliothek der TU Berlin / Eröffnung am 28. Oktober 2014

Mit der außergewöhnlichen Fotoausstellung "A Narrative of Light and Shadow" von vier taiwanesischen Fotografinnen setzt die Mathematische Fachbibliothek der TU Berlin zum Semesterauftakt 2014/15 ihre Tradition als Galerie fort. Die Ausstellungseröffnung ist am 28. Oktober. Der Eintritt ist frei.

Die fünf Fotogeschichten der Ausstellung zeigen bunte Szenen aus uns fremdartig anmutenden Landschaften, Kulturen, Traditionen und Riten der Ureinwohner Taiwans, aber ebenso leise, feinsinnig empfundene Geschichten aus dem Alltagsleben, aus zwischenmenschlichen Beziehungen, teils in Schwarz-Weiß. Für die Ausstellung wurden Bilder der Fotografinnen Wang Hsiao-chin, Chien Fu-yu, Chang Hsiu-huang und Chang Yong-chieh ausgewählt. Die Fotoserien sind jeweils konzipiert wie eine Filmmontage. Mit der Demokratisierung und der wirtschaftlichen Entwicklung sowie der Verbesserung der Allgemeinbildung und dem Fortschritt der Gleichberechtigung seit den 1970er-Jahren wurde auch die Fotografie in Taiwan populärer. Mit Fotoausrüstung ausgestattete Frauen sind daher ein mittlerweile durchaus gewohnter Anblick. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland.

Die Mathematische Fachbibliothek lädt zusammen mit dem Präsidenten der TU Berlin, Prof. Dr. Christian Thomsen, und der Repräsentantin der Taipeh Vertretung, Agnes Hwa-Yue Chen, herzlich zur Ausstellungseröffnung ein:

Zeit: vom 28.10.2014, 18 Uhr (Eröffnung) bis 20.12.2014. Eintritt frei.
Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni 136, 10623 Berlin, Mathematikgebäude, Mathematische Fachbibliothek, Raum MA 163

Die Ausstellung ist bis zum 20. Dezember 2014 montags bis freitags von 9 bis 21 und samstags von 10 bis 18 Uhr zu besichtigen.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Jan Erdnüß,
Mathematische Fachbibliothek,
Tel.: 030/314-22331,
E-Mail: erdnuess-aet-math.tu-berlin-punkt-de,
Internet: www.math.tu-berlin.de/mfb