Rückblick

MATHEredaktiON startet in die nächste Runde

Am 18. September startete die MATHEredaktiON in ihre zweite Runde. 24 Schülerinnen und Schüler sowie ein Lehrer fanden sich im WIAS dem Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik ein, um die Wissenschaftler des MATHEON von ihren Forschungsgegenständen berichten zu hören.
Nach einer kleinen Übersicht zum MATHEON begann John G.M. Schoenmakers mit dem Vortrag „Mathematik für Risiken und Nebenwirkungen in Finanzmärkten“. Er erklärte wie Preise für Optionen entstehen und wie sich die Anbieter solcher Optionen rückversichern können, dabei ging er besonders auf die Black-Scholes Formel ein. Im Anschluss berichtete Olaf Klein über die „Numerische Simulation und Optimierung der Züchtung von Halbleiter-Kristallen“. Bei der Züchtung von diesen Einkristallen zur Produktion von Mikrochips, Leuchtdioden usw. entstehen sehr hohe Kosten. Olaf Klein erklärte in seinem Vortag wie die Züchtung dieser Kristalle abläuft, wie mit Hilfe der Mathematik dieser Vorgang am Computer simuliert und optimiert wird und somit teure Versuche im realen Züchtungsofen verhindert werden.
Nach einer kleinen Pause ging es mit der „Nichtlinearen Dynamik in optoelektronischen Bauelementen“ weiter. Matthias Wolfrum erläuterte zunächst am Beispiel eines Pendels dynamische Prozesse und zeigte anschließend deren Bedeutung für die Optimierung von Halbleiter-Laser-Bauelementen in der Kommunikations-Technologie auf. Den Abschluss machte Karsten Tabelow mit dem geheimnisvollen Thema „Den Gedanken auf der Spur“. In seinem Vortrag ging es um Methoden mit denen die moderne Medizin die Arbeitsweise des lebenden Gehirns untersucht und warum dort mathematische Methoden notwendig sind, um die dabei erlangten Ergebnisse auszuwerten.
Eine dreiviertel Stunde hatten die Schüler dann Zeit um einem der vier Wissenschaftler noch einmal konkrete Fragen zum Vortrag, aber auch zu anderen mathematischen Themen oder dem Mathematikstudium an sich zu stellen. Diese Zeit wurde auch von allen Teilnehmern rege genutzt, so dass wir uns nun viele Artikel von unseren RedakteurInnen erwarten.






   
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