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Dienstag, 30. Oktober 2007
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| 9.00 Uhr: |
Begrüßung
Vorstellung des Matheon
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| 9.30 Uhr: |
Angebotsplanung im öffentlichen Nahverkehr (Marc Pfetsch)
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In der Angebotsplanung geht es darum, ein öffentliches Nahverkehrssystem
zu entwerfen, das gleichermaßen attraktiv für die Passagiere und
kostengünstig für die Betreiber ist. Hierbei müssen strategische
Entscheidungen bei der Planung des Netzes, der Linien, des Fahrplans und der
Preise getroffen werden. Bei jeder dieser Fragen sind schwierige
Optimierungsprobleme zu lösen.
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| 9.50 Uhr: |
Mathematik in der Therapieplanung: Hyperthermie (Anton Schiela)
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Hyperthermie ist eine Krebstherapie, die auf Erwärmung des Tumors basiert.
Dies kann z.B. durch gezielte Einstrahlung von Mikrowellen passieren.
Mathematik hilft beim Verständnis der dabei ablaufenden Prozesse und bei der
Planung einer optimalen Therapie.
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| 10.10 Uhr: |
Schöner telefonieren: Planung von Mobilfunknetzen mit Mathematik (Hans-Florian Geerdes)
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(Fast) jeder hat heute ein Handy, und meistens funktioniert das Telefonieren
wunderbar. Trotzdem hat jeder schon mal erlebt, dass ein Gespräch abbricht
oder dass das Telefon erst gar kein Netz findet -- oft genau dann, wenn es
besonders wichtig ist. Das kann man mit einer optimalen Funknetzplanung
verhindern! Die Probleme, die gelöst werden müssen, sind je nach
Funktechnologie sehr unterschiedlich. Sie haben aber alle gemeinsam, dass
sie am besten mit mathematischen Optimierungsmethoden in den Griff zu bekommen
sind. Wir wollen an ein paar aktuellen Beispielen zeigen, wie moderne
Mathematik bei spannenden praktischen Problemen im Bereich des Mobilfunk
eingesetzt wird.
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| 10.30 Uhr: |
Mathematik hilft Knien auf die Sprünge (Corinna Klapproth)
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Moderne Computer und Rechenmethoden bieten die Möglichkeit die
Funktionsweise von menschlichen Gelenken komplett zu simulieren. Dadurch
lassen sich z.B. Knieprothesen verbessern und Chirurgen können im
Vorfeld einer Operation ein optimales Vorgehen planen. Dafür müssen die
Kräfte, die bei Bewegungen - wie Laufen oder Treppensteigen - im
Kniegelenk auftreten, simuliert werden. Wir entwickeln
ein physikalisches und mathematisches Modell des menschlichen Ganges
sowie effiziente numerische Algorithmen.
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| Im Anschluss: |
Pause
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| 11.30 Uhr: |
Vertiefendes Gespräch mit einem der Vortragenden
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| 12.15 Uhr: |
Verabschiedung
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Veranstaltungsort:
Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB)
Seminarraum 2006, EG
Takustraße 7
14195 Berlin-Dahlem
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