• 15 Jahre Matheon -
    eine Erfolgsgeschichte

    Mathematik ist ein Schlüsselfaktor für Innovation. Mit diesem Credo ist das Forschungszentrum Matheon vor 15 Jahren angetreten, Technologien der Zukunft entscheidend mitzugestalten. Seither ist das Matheon mit seinem zukunftsweisenden Konzept der anwendungsorientierten Forschung über disziplinäre und institutionelle Grenzen hinweg eine Marke für mathematische Spitzenforschung auf Weltniveau.
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    Klinische Forschung und Gesundheitswesen

    Fortschritt und Innovation in Medizin und Biotechnologie sind ohne Fortschritte in der Mathematik nicht mehr denkbar. Medizinern, Ingenieuren und der pharmazeutischen Industrie ist das Matheon wichtiger Partner bei so vielfältigen Entwicklungen wie individualisierten Therapien, computergestützter Operationsplanung, Implantat-Design oder Fragen der Systembiologie.
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    Städtische Infrastrukturen

    Verkehr, Kommunikation, Energieversorgung – unsere Gesellschaft ist abhängig von gut funktionierenden Infrastrukturen. Ihre Planung und ihr Bau haben langfristige Konsequenzen und sie sind kostenintensiv. Mathematik ist ein Schlüssel, um die Komplexität und Optimierung solcher Netzwerke zu beherrschen – und das Matheon entwickelt die geeigneten Methoden dafür.
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    Optische Technologien

    Die großen Herausforderungen unserer modernen Welt liegen in den Bereichen Gesundheit, Umwelt, Energie, Produktion oder Sicherheit. Ein Schlüsselfaktor für wissenschaftliche Fortschritte und Innovationen in diesen Gebieten ist die Erzeugung und Manipulation von Photonen, zum Beispiel für Datenübertragung, hochauflösende Mikroskopie oder die Bearbeitung industrieller Werkstoffe. Das Matheon trägt dazu bei, die komplexen neuen Phänomene, die damit verbunden sind, zu verstehen und zu gestalten.
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    Nachhaltige Energieversorgung

    Die Energiewende kann nur gelingen, wenn alternative Systeme zur regenerativen Energieversorgung zuverlässig, effizient und kostengünstig sind und Maßnahmen zur Energieeffizienz in den Fokus rücken. Das Matheon findet Antworten auf vielfältige Fragen der Optimierung bei der Energieverteilung, bei Entwicklung und Einsatz neuer Materialien und in Produktionsprozessen.
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    Geometrie und Visualisierung

    Der Bedarf für die Visualisierung komplexer Daten steigt – egal ob in der medizinischen Bildgebung, für Produktionsprozesse oder in der Mathematik selbst. Das Matheon entwickelt neue mathematische Konzepte und geometrische Algorithmen für Anwendungen wie Bildverarbeitung, Computergrafik oder ein besseres Verständnis mathematischer Zusammenhänge.
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    Bildung und Öffentlichkeit

    Mathematik gewinnt im täglichen Leben immer mehr an Bedeutung. Das soll sich sowohl in der öffentlichen Wahrnehmung widerspiegeln, als auch in der Art, wie Mathematik in der Schule vermittelt wird. Um beides weiter zu verbessern, initiiert das Matheon eine engere Zusammenarbeit zwischen Schulen und Universitäten, engagiert sich in der Lehrerbildung und trägt spannende und anwendungsnahe Mathematik auf vielfältige Weise in die Öffentlichkeit.
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Das Matheon ist ein Zentrum für anwendungsorientierte Mathematikforschung.

Sein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung neuer Methoden zur Modellierung, Simulation und Optimierung realer Prozesse in Schlüsseltechnologien. Die Anwendungsfelder umfassen Klinische Forschung und Gesundheitswesen, Städtische Infrastrukturen, Optische Technologien, Nachhaltige Energieversorgung sowie Geometrie und Visualisierung. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Matheon kooperieren in interdisziplinären Projekten mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Zusammenarbeit mit Schulen und Aktivitäten für die breite Öffentlichkeit.

Das Matheon ist ein gemeinsames Forschungszentrum der drei Berliner Universitäten (Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin) sowie der Forschungsinstitute WIAS (Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik) und ZIB (Zuse Institut Berlin).

Seit 2014 wird das Matheon im Rahmen des Einstein Zentrums für Mathematik ECMath von der Einstein Stiftung Berlin gefördert. Von 2002 bis 2014 war es DFG-Forschungszentrum.

Zahl der Woche

15
Jahre zukunftsweisende Mathematik-Forschung über Grenzen hinweg – das wird am Matheon in dieser Woche gefeiert. Lesen Sie die Erfolgsgeschichte hier.
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Termine

Nov

21

09:30 Uhr
MathInside
Urania Berlin

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Neuigkeiten aus dem Matheon

08.11.2017

Günter M. Ziegler mit dem Berliner Wissenschaftspreis 2017 ausgezeichnet

In einer feierlichen Zeremonie im Roten Rathaus überreichte Berlins Regierender Bürgermeister und Senator für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller, den Wissenschaftspreis 2017 an Günter M. Ziegler, Professor an der FU Berlin, Sprecher der BMS und einer der führenden Köpfe des Matheon. Müller ehrte damit einen „exzellenten Mathematiker und beeindruckenden Kommunikator“. Den Nachwuchspreis verlieh er an Dr. Myfanwy Evans vom Institut für Mathematik der TU Berlin. mehr lesen »
07.11.2017

Mathe ist schön!

Unter diesem Titel diskutierten am 06. November 2017 die Matheon-Mitglieder Prof. Tim Conrad, Prof. Gitta Kutyniok, Dr. Falk Ebert und Prof. Günter M. Ziegler im Rahmen des 91. Treffpunkt WissensWerte der Technologiestiftung Berlin mit rbb-Wissenschafts-Moderator Thomas Prinzler über die Schönheit und den Nutzen von Mathematik. Ein Mitschnitt dieser Veranstaltung ist am So, 12.11., ab 09:22 und 17:22 im rbb inforadio zu hören. mehr lesen »
27.10.2017

Mehr als Rechnen!

So lautet das Motto der diesjährigen digitalen Mathe-Adventskalender. Ab 1. November 2017 können sich Schüler*innen, Lehrer*innen und interessierte Erwachsene zum Mitspielen registrieren. Ab dem 1. Dezember können sie dann die Mathematik mit den Adventskalendern neu entdecken. Schirmherrin ist Professor Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung. mehr lesen »
29.09.2017

Exzellenzcluster: Berliner Mathematik bei Vorauswahl erfolgreich

Mit ihrer Antragsskizze „MATH+ The Berlin Mathematics Research Center“ haben MathematikerInnen der drei Berliner Universitäten FU, HU, TU und der Forschungsinstitutionen WIAS und ZIB die erste Hürde in der aktuellen Ausschreibungsrunde der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder genommen. MATH+ wurde zusammen mit 87 anderen Antragstellern aufgefordert, bis Februar 2018 einen Vollantrag zu stellen. MATH+ baut auf ECMath, Matheon, BMS, DZLM und Modal auf. Weitere Informationen: universities-berlin.de mehr lesen »
19.09.2017

Die Leise-Rechner

Lärm stört und kann krank machen. Forscher arbeiten daran, den Schall schon an der Quelle zu dämpfen, zum Beispiel durch perforierte Wände in Triebwerken. WissenschaftlerInnen um den Nachwuchsgruppenleiter Dr. Kersten Schmidt von dem Berliner Forschungszentrum Matheon und der TU Berlin haben jetzt mathematische Modelle entwickelt, mit denen solche Schallschlucker wesentlich schneller und mit geringerem Rechenaufwand simuliert und optimiert werden können. Davon sollen auch die Triebwerkshersteller der Region profitieren. mehr lesen »