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Mima 2010 - ineralien- und Mathematikmuseum
Matheon-Exponate im Schwarzwald
Das Mathematikmekka Oberwolfach im Schwarzwald hat jetzt neben dem Mathematischen Forschungsinstitut Oberwolfach (MFO) eine weitere mathematische Attraktion mehr: Das MiMa.
Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich das „Mineralien- und Mathematikmuseum“, das am 30. Januar feierlich eingeweiht wurde. Selbst der baden-württembergische Kultusminister Helmut Rau ließ es sich nicht nehmen, für ein Grußwort nach Oberwolfach zu reisen. Den Festvortrag hielt Prof. Albrecht Beutelsbacher von „Mathematikum“ in Giessen.
Der Bürgermeister von Oberwolfach, Jürgen Nowak, war erfreut über die große Resonanz, die das Museum schon vor der Eröffnung gefunden hatte und bedankte sich besonders auch bei Prof. Gert-Martin Greuel, dem Direktor des MFO, für die enge Kooperation. Greuel selbst bezeichnete das Museum als „ ein interaktives Museum, das alle zum Experimentieren auffordert. So können die Besucherinnen und Besucher nicht nur die schönsten Mineralien der Region bewundern, sondern selbst virtuell Kristalle und hochsymmetrische Körper entwerfen, durch ein atomares Kristallgitter fliegen und mit IMAGINARY fantastische mathematische Kreationen erzeugen.“
IMAGINARY war nicht zuletzt durch die im DFG-Forschungszentrum Matheon von Prof. Ulrich Pinkall und Steffen Weißmann entwickelte Software jReality ermöglicht worden. Und so ist das Matheon auch mit einigen Exponaten in der Ausstellung vertreten.
Zu finden ist das MiMa in der Schulstraße 5 in 77709 Oberwolfach. Zu erreichen ist die Gemeinde entweder mit dem Auto über die Rheintalautobahn, Ausfahrt Offenburg und dann Richtung Villingen-Schwenningen oder mit der Bahn bis Offenburg und dann weiter mit den Zügen der Ortenaubahn. Geöffnet ist vom 1. Februar bis 30. April von 11.00 bis 16.00 Uhr, ab 1. Mai eine Stunde länger bis 17.00 Uhr, vom 1. November bis 15. Dezember ist das Museum geschlossen.
Weitere Informationen zum MiMa finden Sie unter www.mima.musem
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